Masters Paris 2019 | Alexander Zverev verliert Achtelfinale gegen Denis Shapovalov
Alexander Zverev hat beim ATP Masters in Paris das Viertelfinale verpasst. Der an Sechs gesetzte Deutsche verlor nach 2:09 Stunden Kampf gegen Denis Shapovalov (Kanada) mit 2:6, 7:5, 2:6. Weil andere Konkurrenten im Verlaufe des Turniers ebenfalls patzten, darf sich der 22-Jährige dennoch mit der erreichten Teilnahme an den ATP Finals in London (10. bis 17. November) trösten.
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Zverev hat damit 2019 "nur" in drei der neun Masters-1000-Turniere die Runde der letzten Acht erreicht. Zuletzt verlor er bei den Schanghai Masters das Finale klar gegen Daniil Medvedev (4:6, 1:6).
Bei seiner Achtelfinal-Niederlage gegen den Kanadier Denis Shapovalov zeigte Zverev wieder einmal mehr Schatten als Licht. Sein Spiel am Netz funktionierte überhaupt nicht, die Volleys landeten überwiegend im Aus, es mangelte ihm an Ideen.
Zverev schiebt es auf den Platz
Das Problem laut Zverev: Weil Lokalmatador Jo-Wilfried Tsonga ebenfalls im Achtelfinale stand, musste Zverev vom Centre Court auf Court eins ausweichen.
"Es lag viel am Platz", sagte Zverev bei "Sky":
Er könne die Ansetzung jedoch "verstehen. Tsonga hat unglaubliches Tennis gespielt. Aber so war's nicht einfach für mich", so Zverev. Im dritten Satz seien dann noch Verletzungsprobleme dazu gekommen: "Ich habe ein blödes Break bekommen und dann Knieschmerzen. Dann ging das zweite Aufschlagspiel weg. Ich hatte einfach nicht meinen Rhythmus."
Wechselhaftes Jahr für Zverev
Er freue sich nun auf London. "Da weiß ich genau, auf was ich mich vorbereiten muss. Ich freue mich, dass ich wieder da bin", so der 22-Jährige. Der Triumph im Vorjahr, als er als erster Deutscher seit Boris Becker (1995) das ATP-Finale gewann, sei "das Highlight meiner bisherigen Karriere" gewesen, wurde Zverev zuvor schon von der ATP zitiert.
Zverev kann damit schon vor dem Saisonausklang in London auf ein wechselhaftes Jahr zurückblicken. Zwar gewann er 41 seiner 64 Einzel, doch ein großer Titel und vor allem der so sehr ersehnte Erfolg bei einem der vier Grand-Slam-Turniere blieben ihm verwehrt.
Sein einziges Turnier gewann Zverev 2019 in Genf, wo er sich in drei Sätzen gegen Nicolas Jarry (Chile) durchsetzte.
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