Zverev zieht im Finale von Paris gegen Medvedev den Kürzeren
Alexander Zverev hat nach den beiden Turniererfolgen von Köln beim ATP Masters in Paris-Bercy seinen dritten Titel in dieser Saison verpasst. Im Finale musste sich der 23-Jährige dem Weltranglistenfünften Daniil Medvedev mit 7:5, 4:6, 1:6 geschlagen geben. Damit bleibt es vorerst bei drei Masters-Erfolgen für Zverev, nachdem er in Rom (2017), Montréal (2017) und Madrid (2018) erfolgreich war.
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"Das ist mein erster Titel in Frankreich", freute sich Daniil Medvedev, der seinen Erfolg äußerlich ruhig zur Kenntnis nahm. "Ich zeige das eben nicht so, aber ich bin sehr glücklich", so der neue Champion von Paris.
Zverev zeigte sich trotz der Niederlage nicht enttäuscht. Medevdev habe eine "großartige Woche" hingelegt. "Bei mir selbst ist es so, dass jeder sehen kann, wie ich mich seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs entwickelt habe."
Die Ergebnisse geben Zverev recht. Nach dem Finale bei den US Open erreichte er bei den French Open das Viertelfinale und gewann die beiden Turniere von Köln.
Das Finale von Paris entwickelte sich von Beginn an zu einem engen Kampf, in den ersten elf Spielen gab es nicht eine Breakchance.
Zverev schlägt im perfekten Moment zu
Der erste Satz ging nur deshalb keinen Tiebreak, weil Zverev im richtigen Moment eine Schippe drauflegte und Medvedev das Service zum 7:5 abknöpfte.
In der Folge hatte Medvedev leichte Vorteile, konnte diese aber zunächst nicht nutzen. Im dritten Spiel, das satte 15 Minuten dauerte, ließ der Weltranglistenfünfte gleich vier Breakbälle liegen, ehe er Zverev im neunten Spiel das Aufschlagspiel zum 5:4 abnahm.
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Zverev verliert Endspiel gegen Medvedev
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Medvedev spielt phasenweise großes Tennis
Der 24-Jährige war nun klar der bessere Mann, spielte variabler und kam verdient zum Satzausgleich. Zverev war in dieser Phase zu passiv, stand häufig weit hinter der Grundlinie.
Die Quittung: Der 23-Jährige musste sein erstes Aufschlagspiel im dritten Satz zu null abgeben. Direkt danach vergab er seinerseits vier Breakbälle, was auch daran lag, dass Medvedev auf absolutem Ausnahmeniveau spielte und so gut wie immer die bessere Antwort parat hatte.
Als der US-Open-Finalist von 2019 auf 3:0 davonzog, war die Vorentscheidung gefallen. Medvedev ließ keinen Deut nach und verwandelte nach zwei Stunden und sieben Minuten seinen ersten Matchball.
"Sascha hat super gespielt, vor allem im ersten Satz. Ich habe dann mein Level immer weiter angehoben und bin jetzt natürlich sehr glücklich über meinen dritten Masters-Erfolg", erklärte Medvedev, der in der vergangenen Saison bereits die Masters-Wettbewerbe in Cincinnati und Schanghai für sich entscheiden konnte.
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Zverev: "Gibt Leute, die mir mein Lächeln wegwischen wollen"
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