ATP Masters Rom | Roger Federer gewinnt zwei Matches an einem Tag
Erfolgreiche Doppelschicht für Roger Federer. Da beim ATP Masters in Rom aufgrund des Regens am Mittwoch nicht gespielt wurde, musste der Rekord-Grand-Slam-Champion am Donnerstag gleich zweimal ran. Federer schlug dabei in Runde zwei João Sousa mit 6:4 und 6:3, eher er am Abend Borna Coric im Achtelfinale mit 2:6, 6:4, 7:6 (9:7) bezwang. Auch Rafael Nadal und Novak Djokovic fuhren zwei Siege ein.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Federer tat sich extrem schwer gegen den jungen Kroaten und stand bei einem 4:6-Rückstand im Tiebreak des dritten Satzes vor dem Aus.
Angefeuert von den frenetischen Fans im Foro Italico drehte der Schweizer die Partie aber noch zu seinen Gunsten.
Neben Federer waren auch Titelverteidiger Nadal und der Weltranglistenerste Djokovic doppelt im Einsatz. Der Spanier fegte zunächst Jérémy Chardy mit 6:0 und 6:1 vom Platz, ehe er in Runde drei auch Nikoloz Basilashvili dominierte und fast mit dem gleichen Ergebnis (6:1, 6:0) in die Schranken wies. Im Viertelfinale kommt es nun zu einem spanischen Duell zwischen Nadal und Fernando Verdasco.
Djokovic lässt Kohlschreiber keine Chance
Djokovic überzeugte ebenfalls mit zwei klaren Erfolgen. Zunächst zeigte der viermalige Rom-Champion dem kanadischen Shootingstar Denis Shapovalov mit 6:1 und 6:3 die Grenzen auf. Am Abend servierte er den deutschen Hoffnungsträger Philipp Kohlschreiber mit 6:3 und 6:0 ab. Djokovic zeigte sich zufrieden nach seiner Doppelschicht:
Kohlschreiber erkannte die Überlegenheit des Serben neidlos an und wollte auch in den besonderen Umständen keine Entschuldigung für die Niederlage. "Starker Djokovic, schwacher Kohlschreiber", urteilte der Augsburger im "Sky"-Interview. Im Viertelfinale bekommt es Djokovic nun mit Juan Martín del Potro zu tun.
Thiem scheitert und giftet gegen Turnierveranstalter
Einen herben Rückschlag musste Dominic Thiem hinnehmen. Der Barcelona-Sieger scheiterte in Runde zwei überraschend mit 6:4, 4:6 und 5:7 an Fernando Verdasco. Allerdings tat sich der an Position vier gesetzte Österreicher gegen den spanischen Routinier schon immer schwer, der direkte Vergleich steht nun bei 0:4 aus Sicht von Thiem.
Im Anschluss an seine Niederlage ließ der 25-Jährige auf der Pressekonferenz mächtig Dampf ab und kritisierte den Turnierveranstalter harsch:
Vor allem das Vorgehen der Organisatoren am Vortag stieß Thiem sauer auf. "Gestern war für mich eine bodenlose Frechheit, weil es hat jeder Spieler und jedes Wetter-Radar gewusst, dass es gestern unmöglich war, auch nur einen Tennisball zu spielen." Dennoch habe man die Spieler unnötig lange auf der Anlage gehalten.
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)