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ATP Masters Schanghai

Mit Video | Zverev greift nach Masters-Titel: "Hoffentlich bleibt das so"

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Alexander Zverev in Shanghai 2019

Fotocredit: Getty Images

VonFlorian Bogner
12/10/2019 Am 15:46 | Update 12/10/2019 Am 15:46
@flopumuc

Alexander Zverev hat beim Masters-1000-Turnier in Schanghai das Finale erreicht. Der 22-Jährige setzte sich im Halbfinale in 1:07 Stunden mit 6:3, 6:4 gegen den US-Open-Halbfinalisten Matteo Berrettini (Nr. 11/Italien) durch. Für Zverev ist es der dritte Final-Einzug des Jahres und der erste bei einem Masters-Turnier seit Rom 2018. Im Endspiel trifft Zverev auf Daniil Medvedev (Nr. 3/Russland).

Schlüssel zum Sieg war bei Zverev erneut sein verbesserter Aufschlag: So brachte die deutsche Nummer eins gegen Berrettini 81 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld und gewann anschließend 89 Prozent der Punkte.

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Im ersten Satz machte Berrettini sogar nur zwei Punkte bei Aufschlag Zverev - einen davon bei Zverevs einzigem Doppelfehler. Der Deutsche brillierte in Satz eins mit acht Winnern und nur fünf "unforced errors" (Berrettini: 4-14).

Alexander Zverev: Großer Schritt Richtung ATP Finals

Sein elftes Ass beendete das Match nach nur 67 Minuten.

Mit dem Sieg über den direkten Konkurrenten Berrettini machte Zverev einen weiteren großen Schritt in Richtung ATP Finals, die der Weltranglistensechste im vergangenen Jahr sensationell gewonnen hatte.

Zwei der acht Plätze für das Finale in London (10. bis 17. November) sind noch zu vergeben. Zverev hat auf Position sieben derzeit die besten Voraussetzungen, Berrettini ist Achter.

Alexander Zverev zum sechsten Mal in einem Masters-Finale

Der Deutsche greift bei dem mit 8.322.885 US-Dollar dotierten Hartplatzevent nun in seinem sechsten Masters-Finale nach seinem vierten Titel. In Rom (2017), Montreal (2017) und Madrid (2018) war er siegreich, in Miami (2018) und erneut in Rom (2018) verlor er das Endspiel.

Vor Final-Gegner Daniil Medvedev zeigte Zverev nach seinem Halbfinal-Sieg Respekt, aber keine Angst. "Wir haben fantastische Matches gespielt, die immer in meine Richtung gingen. Hoffentlich bleibt das so", sagte Zverev, wohlwissend, dass Medvedev einen starken Lauf hat:

Er ist der vielleicht beste Spieler der Welt zurzeit.

Daniil Medvedev lobt Zverev

Medvedev war nach seinem Sieg über Stefanos Tsitsipas indes voll des Lobes über seinen nächsten Gegner:

"Er hatte schon drei Masters-Turniere gewonnen, als alle anderen in seiner Altersklasse noch weit davon entfernt waren", sagte Medvedev:

Ich habe letztes Jahr und zu Beginn dieses Jahres immer gesagt, dass Sascha der Stärkste in unserer Next-Gen-Gruppe ist, aber mittlerweile haben sich die Vorzeichen ein bisschen geändert, deshalb denke ich, dass ich ihm ein gutes Match liefern kann.

Für Zverev ist das Finale am Sonntag gegen den US-Open-Finalisten Medvedev das dritte Endspiel in diesem Jahr nach Acapulco und Genf. In Genf hatte er den bis dato letzten seiner insgesamt elf ATP-Turniersiege geholt.

Zverev schlägt Federer

Schon im Viertelfinale gegen Federer hatte Zverev bei eigenem Aufschlag keine Zweifel aufkommen lassen, das Service des hochdekorierten Schweizers attackierte er hingegen ständig - und kassierte nach seinem Break zum 4:2 einen grimmigen Blick des Maestro.

Nach 27 Minuten gehörte der erste Satz Zverev, wenig später auch das Match. Es war sein erster Sieg in diesem Jahr gegen einen Top-Ten-Spieler.

Für Zverev ist das Finale am Sonntag gegen Medwedew das dritte Endspiel in diesem Jahr nach Acapulco und Genf. In Genf hatte er den bislang letzten seiner insgesamt elf ATP-Turniersiege geholt.

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