Masters Miami - Carlos Alcaraz klagt im Spiel gegen Sebastian Korda: "Ich will nach Hause, ich kann nicht mehr"

Carlos Alcaraz unterlag am Sonntag in der dritten Runde des Masters von Miami überraschend Sebastian Korda (3:6, 7:5, 4:6). Als die Nummer eins der Weltrangliste zu Beginn des zweiten Satzes vom US-Amerikaner gebreaked wurde, klagte er in Richtung seiner Box: "Ich kann nicht mehr. Ich will nach Hause, Mann. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr." Nach der Partie bestätigte er diesen Wunsch.

Highlights: Alcaraz scheidet überraschend gegen Korda aus

Quelle: SNTV

"Wahrscheinlich fahre ich nach Hause, worauf ich mich schon sehr freue, und werde einfach mit meiner Familie und meinen Freunden chillen. Ein paar Tage lang. Ich weiß nicht, wie viel Ruhe und freie Tage mir mein Team gönnen wird", verriet Alcaraz auf der anschließenden Pressekonferenz. 
Der Australian-Open-Sieger von 2026 wolle sich "mental erholen", "neue Energie" tanken und seine "Batterien wieder aufladen". Schließlich beginnt im April die Sandplatz-Saison auf Alcaraz' Lieblings-Belag. Dafür wolle er sich in "Topform" zurückmelden.
Für seinen Bezwinger Korda fand der siebenfache Grand-Slam-Sieger nur positive Worte: "Ich finde, Sebi war heute unglaublich. Er hat ein großartiges Spiel gezeigt."
Seine eigene Leistung beäugte Alcaraz hingegen kritisch: "Es gab viele knappe, spannende Momente, in denen ich einfach nicht das Beste herausholen konnte. Ich glaube, er war in diesen Punkten, in diesen Momenten besser. Ich würde sagen, das war der Schlüssel zum Spiel."

Alcaraz: Gegner spielen gegen ihn ohne Druck

Alcaraz analysierte außerdem die Auswirkung seines Favoriten-Status auf die Gegner.  
”Wenn man Turniere gewinnt und eine hervorragende Sieg-Niederlage-Bilanz vorweisen kann, habe ich natürlich das Gefühl, dass sie in diesen Spielen mehr zu gewinnen als zu verlieren haben. Deshalb spielen sie in manchen Momenten oder fast während des gesamten Spiels ohne Druck. Das ist das Gefühl, das ich nach jedem Spiel habe", schilderte er.
Er selbst hingegen setze sich nicht unter Druck: "Ich spüre ihn überhaupt nicht. Ich versuche, mein Bestes zu geben. Meine Gegner spüren glaube ich nicht den Druck, den sie normalerweise haben, wenn sie gegen einen anderen Spieler antreten."
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