ATP Miami: Carlos Alcaraz scheitert an Sebastian Korda und scheidet beim Masters schon in dritter Runde aus
Update 22/03/2026 um 23:43 GMT+1 Uhr
Überraschung in Miami: Carlos Alcaraz ist beim ATP-Masters überraschend in der dritten Runde ausgeschieden. Der Weltranglistenerste aus Spanien unterlag dem an Nummer 32 gesetzten US-Amerikaner Sebastian Korda am Sonntag 3:6, 7:5, 4:6. Auch im vergangenen Jahr war Alcaraz früh in Miami gescheitert. 2025 hatte er schon zum Auftakt gegen den Belgier David Goffin verloren (7:5, 4:6, 3:6).
Highlights: Alcaraz scheidet überraschend gegen Korda aus
Quelle: SNTV
Korda konnte zunächst im zweiten Satz bei 5:4 seinen Matchball nicht verwandeln und Alcaraz gelang im Anschluss eine kleine Aufholjagd. Doch im dritten Durchgang fand der Amerikaner vor heimischem Publikum wieder in die Spur und sicherte sich nach 2:19 Stunden verdient den Sieg.
"Ich habe den Umweg genommen, das steht fest", meinte Korda nach seinem Überraschungserfolg. "Es war etwas stressiger, als mir lieb war, aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung und damit, dass ich dran geblieben bin."
Alcaraz sei "in jeder Hinsicht unglaublich. Seine Bewegung, seine Volleys, seine Vorhand, seine Rückhand - es gibt nichts, was er nicht kann. Ich musste aggressiv spielen. Ich musste ihm den Ball abnehmen und den Punkt für mich entscheiden."
Korda war mit seinem Auftritt dann auch zufrieden, auch wenn es etwas länger dauerte: "Ich habe nie den Glauben verloren. Ich habe mich in einige brenzlige Situationen gebracht, aber ich habe weitergemacht und am Ende wirklich gut gespielt."
Korda bestätigt gegen Alcaraz gute Form
Erst in der Vorwoche war die Siegesserie von Alcaraz nach 16 gewonnenen Matches unerwartet im Halbfinale von Indian Wells gegen den Russen Daniil Medvedev zu Ende gegangen. In Miami war der Spanier mit einem Zweisatzsieg gegen den aufstrebenden Brasilianer João Fonseca ins Turnier gestartet. Zum Auftakt hatte die Nummer eins der Welt ein Freilos.
Korda trifft nun im Achtelfinale auf den Russen Karen Khachanov (Nr. 14) oder den 20-jährigen Qualifikanten Martin Landaluce.
Der 25-Jährige hatte im vergangenen Jahr wegen eines Ermüdungsbruchs im rechten Schienbein zweieinhalb Monate pausieren müssen. Im Ranking war Korda daraufhin zwischenzeitlich auf Platz 86 abgerutscht.
Vor kurzem feierte der Sohn von Australian-Open-Champion Petr Korda allerdings mit dem Turniersieg in Delray Beach einen Achtungserfolg und untermauerte gegen die Nummer eins der Welt seine gute Form.
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(mit SID)
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