Masters Monte Carlo: Alexander Zverev scheitert im Halbfinale an Stefanos Tsitsipas
Alexander Zverev muss seinen Traum vom ersten Titel in seiner Wahlheimat Monaco aufschieben. Der Olympiasieger kassierte im Halbfinale des ATP Masters im Monte-Carlo Country Club gegen Titelverteidiger Stefanos Tsitsipas eine 4:6, 2:6-Niederlage. Der Grieche bekommt es am Sonntag im Endspiel mit Alejandro Davidovich Fokina zu tun, der zuvor Grigor Dimitrov mit 6:4, 6:7 (2:7), 6:3 bezwang.
Matchball als Sinnbild: Tsitsipas zu stark für fehlerbehafteten Zverev
Quelle: SNTV
Zverev leistete sich gegen die Nummer fünf der Welt zu viele einfache Fehler, am Ende standen 20 unforced errros zu Buche, bei Tsitsipas waren es 12. Dazu musste der Hamburger in zwei Sätzen gleich fünfmal sein Aufschlagspiel abgeben und punktete nur bei einem von zehn Netzangriffen.
Zu wenig, um Tsitsipas, der das Match nach 75 Minuten mit dem ersten Matchball beendete, ernsthaft zu gefährden.
Immerhin zeigte der 24-Jährige während der Partie Moral, kämpfte sich etwa im ersten Satz nach einem 2:5-Rückstand auf 4:5 heran und schnupperte bei eigenem Aufschlag am Ausgleich.
In den entscheidenden Momenten aber agierte Tsitsipas fokussierter und präziser.
Tsitsipas geht an die Schmerzgrenze
"Ich musste alles reinlegen, meine ganze Seele", sagte Tsitsipas nach dem Match: "Ich habe mir selbst physisch alles abverlangt - gerade nach dem anstregenden Halbfinale. Ich wusste, dass mein Körper vielleicht nicht so wollen würde, wie ich das gerne hätte, also habe ich ihn dazu gezwungen - so seltsam das klingen mag."
Der Athener greift im Endspiel nach seinem ersten Titel in dieser Saison, auf den auch Zverev noch wartet. Für den Hamburger bleibt Tsitsipas ein Angstgegner: Im zehnten Duell verlor er bereits zum siebten Mal, im dritten Aufeinandertreffen auf Sand gab es die dritte Niederlage.
Auf diesem Belag hatte die deutsche Nummer eins zuletzt im Halbfinale der French Open 2021 eine bittere Fünf-Satz-Niederlage gegen Tsitsipas kassiert.
Davidovich Fokina überrascht die Weltelite
Mann der Stunde im Fürstentum aber ist ohne Zweifel Alejandro Davidovich Fokina.
Der 22-Jährige ist nach seinem Sieg in Runde zwei über den Weltranglistenersten Novak Djokovic stabil geblieben und in sein erstes Endspiel auf der ATP Tour gestürmt - und das bei gleich einem Masters-Wettbewerb.
In der Weltrangliste kann der Spanier bei einem Triumph von Platz 46 unter die Top 20 springen, Platz 27 ist ihm bereits sicher. "Ich habe mir einen Kindheitstraum erfüllt", meinte der Spanier nach dem Finaleinzug.
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Finale klar: Märchen von Davidovich Fokina geht weiter
Quelle: Eurosport
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Quelle: Perform
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