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Stan Wawrinka zieht nach Monte-Carlo-Aus Fazit: Schweizer bei Masters-Comeback "noch nicht bereit" gewesen
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Publiziert 12/04/2022 um 11:46 GMT+2 Uhr
Sein Comeback auf der großen Bühne fasste Stan Wawrinka mit gemischten Gefühlen auf. "Spiele wie heute sind der Hauptgrund, dass ich noch einmal alles daran gesetzt habe, zurückzukommen", erklärte der 37-Jährige nach seiner enttäuschenden Niederlage gegen Alexander Bublik (ATP 36) beim ATP Masters in Monte Carlo. Vorwerfen wolle sich der dreimalige Grand-Slam-Champion aber nichts.
Stan Wawrinka
Fotocredit: Getty Images
"Die positiven Dinge überwiegen. Ich habe heute weit mehr zeigen können, als ich im Vorfeld gedacht hätte", unterstrich er im Anschluss an das Match auf der Pressekonferenz. Der Schweizer habe nach seiner 13-monatigen Abwesenheit jedoch einiges aufzuholen, der Weg zu seiner Bestform sei lang und beschwerlich.
"Ich bin mir bewusst, dass ich sowohl physisch, mental als auch vom Spielerischen her noch nicht bereit bin", führte Wawrinka aus. Teilweise fühle es sich danach an, einem Zug hinterher zu hetzen.
Sein eigentliches Ziel - die Rückkehr - hat Wawrinka aber erreicht. Doch wie geht es jetzt weiter? Nach seinen vielversprechenden Auftritten in Monte Carlo und beim Challenger-Turnier in Marbella will er nichts überstürzen. Immerhin seien die beiden Auftritte ein Testlauf gewesen.
"Ich wollte mir unbedingt ein Ziel für meine Rückkehr setzen. Für mein jetziges Niveau war das vielleicht etwas früh, dessen bin ich mir bewusst. Vom Mentalen her war es aber wichtig für mich, diese Turniere zu spielen", stellte der Lausanner klar. Eine baldige Rückkehr auf die Tour ließ Wawrinka noch offen. Für einen solchen Schritt müsse er sich zu hundert Prozent bereit fühlen. Monte Carlo habe ihm aber jedenfalls gehörig Lust darauf bereitet.
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