Alexander Zverev verzweifelt beim Monte Carlo Masters an Jannik Sinner: "Es ist, als würde man gegen eine Wand spielen"

Er ist kein Angstgegner mehr, sondern inzwischen Alexander Zverevs absoluter Albtraum: Zum achten Mal in Folge besiegte Jannik Sinner Deutschlands Nummer eins, zum fünften Mal hintereinander sogar ohne Satzverlust. Auch auf seinem Lieblingsbelag Sand hatte Zverev beim 1:6, 4:6 gegen den Italiener im Halbfinale des ATP Masters von Monte Carlo keine Chance und war schon früh im Match ratlos.

Highlights: Zverev auch in Monte Carlo ohne Chance gegen Sinner

Quelle: SNTV

Das Monte-Carlo-Halbfinale zwischen Alexander Zverev und Jannik Sinner war selbst bei Golf-Superstar Rory McIlroy ein Thema.
Auf die Frage eines Reporters, wie der nach zwei Tagen souverän Führende des Masters in Augusta/USA, dem ersten Majorturnier des Jahres, sich die Zeit bis zu seinem ersten Abschlag in Runde drei vertreiben werde, antwortete McIlroy: "Ich werde Tennis schauen. Es gibt tolle Halbfinals in Monte Carlo - vor allem Sinner gegen Zverev."
Was als erstes echtes Highlight der Sandplatzsaison geplant war, entpuppte sich jedoch als bemerkenswert einseitige Angelegenheit. Sinner gelangen gleich zwei Breaks, nach knapp einer Viertelstunde hieß es 0:4 aus Sicht von Zverev.
Hilflos stand der Deutsche einem stark aufspielenden Sinner gegenüber, der sich bestens auf Zverevs' Service eingestellt hatte. Bei 15 ersten Aufschlägen im ersten Satz machte Zverev ganze drei Punkte und wurde dreimal gebreakt.

Zverev ratlos: "Weiß nicht, was ich gegen ihn machen soll"

"Ich weiß nicht, was ich gegen ihn machen soll", sagte ein ratloser Zverev während Durchgang eins zu seinem Coach und Vater Alexander Zverev senior.
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Alexander Zverev und Jannik Sinner nach dem Halbfinale von Monte Carlo

Fotocredit: Getty Images

Im zweiten Satz konnte der 28-Jährige zwar besser mithalten, war aber nie dran an einem Break und musste Sinner nach 1:22 h zum Einzug ins Finale gratulieren.
Auf der anschließenden Pressekonferenz versuchte er die achte Pleite in Serie gegen Sinner zu erklären.
"Wenn man gegen Jannik nicht auf höchstem Niveau spielt, verliert man sehr schnell. In Indian Wells habe ich vielleicht nicht so gut gespielt, hier war ich vielleicht ein bisschen müde. Aber wenn man nicht in Bestform ist, hat man gegen Jannik keine Chance, denn es ist, als würde man gegen eine Wand spielen. Er lässt einem nichts durch", so Zverev.

Zverev seit fünf Partien ohne Satzgewinn gegen Sinner

In den letzten fünf Matches gegen Sinner gewann Zverev keinen Satz und im Schnitt nur 5,6 Spiele. Lediglich im Halbfinale von Miami kratzte er am Satzgewinn.
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Highlights: Alcaraz schlägt Vacherot - Traumfinale gegen Sinner

Quelle: SNTV

"In Miami war es ein viel ausgeglicheneres Spiel. Ja, ich habe in zwei Sätzen verloren, aber der zweite Satz hätte auch zu meinen Gunsten ausgehen können - ich hatte das Gefühl, im zweiten Satz mehr Chancen zu haben als er. Hier hingegen hatte ich nicht viele Chancen, das ist also der Hauptunterschied", resümierte er.

Nächstes Zverev-Ziel: Titelverteidigung in München

Auf seinem Lieblingsbelag Sand räumten viele Experten Zverev die größten Chancen ein, Sinner in die Knie zu zwingen, zumal der Italiener keine innige Beziehung mit der roten Asche pflegt. "Heute habe ich fünf Spiele gewonnen ... Die Schwächen lagen auf meiner Seite, ganz sicher nicht auf seiner", erklärte Zverev.
Während Sinner am Sonntag im Finale gegen Carlos Alcaraz mit einem Sieg wieder die Spitze der Weltrangliste erobern kann, steht für Zverev kommende Woche das Heimspiel in München an.
Dort konnte er vor einem Jahr sein bislang letztes Turnier auf der ATP Tour gewinnen. Die Chance zur Titelverteidigung ist da - Jannik Sinner hat nämlich anderes vor.
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Highlights: Zverev beißt sich gegen Shootingstar durch

Quelle: SNTV


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