Daniil Medvedev muss nach seinem Ausraster beim Masters in Monte Carlo Geldstrafe zahlen - Eklat sorgte für Aufsehen

Beim Masters in Monte Carlo hatte Daniil Medvedev mit einem Wutausbruch für Aufsehen gesorgt - und muss nun zahlen. Der einstige Grand-Slam-Champion wurde nach seinem Ausraster während der Partie mit einer Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro belegt. Der Vorfall ereignete sich im Match gegen Matteo Berrettini. Medvedev verlor dort acht Spiele in Folge und ließ dann seinen Emotionen freien Lauf.

Medvedev rastet bei 0:6, 0:6 gegen Berrettini komplett aus

Quelle: SNTV

Insgesamt siebenmal schleuderte er seinen Schläger mit Wucht auf den Boden, hob ihn wieder auf und warf ihn erneut. Jener Schläger war danach unbrauchbar und landete schließlich im Mülleimer.
Für die Aktion erhielt der bei dem Turnier an Nummer sieben gesetzte Russe eine Verwarnung wegen unsportlichen Verhaltens.
Sportlich lief es anschließend nicht besser: Medvedev kassierte ein deutliches 0:6, 0:6 – die erste sogenannte "Double Bagel" seiner Karriere.
Die Geldstrafe fällt im Verhältnis zum Preisgeld durchaus ins Gewicht: Für das Erreichen der zweiten Runde erhielt Medvedev rund 45.500 Euro, etwa ein Siebtel davon muss er nun wieder abgeben.

Medvedev ratlos nach Tiefschlag beim Masters

Als gesetzter Spieler war er zuvor mit einem Freilos ins Turnier gestartet. Nach dem Spiel zeigte sich der 30-Jährige ratlos. "Ich verstehe nicht wirklich, was passiert ist. Ich habe einfach nichts hinbekommen, nicht einmal meinen Aufschlag ins Feld gebracht", erklärte Medvedev.
Selbst eine Erklärung für den Ausraster blieb er schuldig: "Ich weiß nicht, ob es sich lohnt, nach Gründen zu suchen, oder ob ich es einfach abhaken sollte."
Medvedev, der sich auf Sand traditionell schwertut, richtet den Fokus nun auf die kommenden Turniere. Als Nächstes steht das Masters in Madrid an, danach folgt das Turnier in Rom, wo er bereits triumphieren konnte, ehe mit den French Open in Paris der Höhepunkt der Sandplatzsaison wartet.
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Quelle: Eurosport


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