ATP München: Alexander Zverev muss gegen Miomir Kecmanovic Schwerstarbeit leisten und zieht ins Achtelfinale ein
Titelverteidiger Alexander Zverev ist mit einem extrem hart erkämpften 6:3, 3:6, 7:6 (7:2)-Erfolg gegen den Serben Miomir Kecmanovic ins ATP-Turnier von München gestartet. Der 28-Jährige bekommt es nun im Achtelfinale mit Gabriel Diallo zu. Der Kanadier ließ beim 6:1, 6:2 gegen Vitaliy Sachko aus der Ukraine nichts anbrennen.
Zverev hatte bei widrigen, nasskalten Bedingungen leichte Startschwierigkeiten. Nachdem der Hamburger das Aufschlagspiel zum 1:2 abgeben musste, gewann er aber fünf Spiele in Serie und sorgte damit für klare Verhältnisse auf dem Centre Court.
Nach 31 Minuten brachte der dreimalige München-Champion den Satzgewinn souverän unter Dach und Fach.
Kecmanovic zeigte sich in der Folge verbessert, hielt dagegen.
Mehr noch: Der Weltranglisten-58. machte mehrere Breakchancen seines Kontrahenten zunichte, durchbrach seinerseits das Service von Zverev zum 4:2 und verdiente sich kurz darauf den Satzausgleich.
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Perfekter Abschluss - Zverev holt sich die Satzführung
Quelle: Eurosport
Es blieb ein enges Duell. Beide Spieler servierten stabil, bis zum Stand von 5:5 gab es keinen Breakball. "Kecmanovic trifft so viele gute Entscheidungen. Er spielt ein riesen Match", lobte Ex-Profi Christopher Kas das couragierte Spiel des Außenseiters bei "Sky".
Zverev lobt Kecmanovic: "Er war wie eine Wand"
Folgerichtig ging die Begegnung in den Tiebreak. Zverev verschaffte sich mit dem Mini-Break zum 2:1 den ersten Vorteil - ehe er nach 2:19 Stunden mit einem Ass zum 7:2 den Deckel draufmachte.
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Zverev selbstkritisch: "Besonders gut lief nicht viel"
Quelle: Eurosport
"Heute ist ein sehr kalter Tag, da ist es schwer, Druck zu machen. Am Ende das Tages bin ich glücklich, dass ich gewonnen habe, jetzt kann's losgehen", sagte Zverev erleichtert im Court-Interview - denn sein Kontrahent hatte ihm das Leben schwer gemacht: "Er war wie eine Wand, hat keine Fehler mehr gemacht."
Dedura-Palermo und Engel ausgeschieden
Diego Dedura-Palomero ist indes ausgeschieden. Der Berliner, der sich durch die Qualifikation ins Hauptfeld gekämpft hatte, unterlag dem favorisierten Italiener Flavio Cobolli mit 4:6 und 5:7.
Justin Engel machte gegen den Tschechen Vit Kopriva zwar einen Satzrückstand wett, zog aber trotzdem mit 3:6, 7:5, 2:6 den Kürzeren. Marko Topo musste ebenso die Segel streichen. Der 22-Jährige aus Gräfelfing bei München verlor mit 1:6, 4:6 gegen Zizou Bergs aus Belgien.
Altmaier stoppt Ex-US-Open-Champion Cilic
Einen Prestigeerfolg landete Daniel Altmaier. Der Kempener bezwang den einstigen US-Open-Champion Marin Cilic in zwei Sätzen mit 6:2 und 6:3.
Yannick Hanfmann scheiterte bereits in Runde eins mit 6:7 (2:7), 2:6 am Belgier Alexander Blockx.
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Grandios improvisiert! Zverev begeistert mit Tweener
Quelle: Eurosport
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