Masters in Monte Carlo - Carlos Alcaraz nach Auftaktsieg sicher: "Werde Nummer eins an Jannik Sinner verlieren"
VonNiklas Bien
Update 09/04/2026 um 15:50 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner hat mit dem Sunshine Double in Indian Wells und Miami mit Blick auf die Weltrangliste eine Aufholjagd gestartet – und hat es mit 1190 Punkten inzwischen in der eigenen Hand, Carlos Alcaraz an der Spitze abzulösen. Weil der Italiener nach seiner Dopingsperre im vergangenen Frühjahr keine Punkte verlieren kann, ist der Wechsel an der Spitze für Alcaraz nur eine Frage der Zeit.
Alcaraz setzt erste Duftmarke in Monte Carlo - Highlights
Quelle: SNTV
"Um ehrlich zu sein, werde ich die Nummer eins der Welt verlieren. Ich weiß nicht, ob es bei diesem Turnier sein wird oder beim nächsten", sagte der Spanier nach seinem Auftaktsieg beim Masters in Monte Carlo gegen Sebastián Báez.
Sein Dauerrivale Sinner ist in der Weltrangliste aktuell aus zwei Gründen im Aufwind: Zum einen sammelte der 24-Jährige mit den beiden Turniersiegen in Indian Wells und Miami die maximale Punkteausbeute ein.
Zum anderen war der Italiener vor einem Jahr für drei Monate wegen eines Dopingvergehens gesperrt. Während Alcaraz in Monte Carlo also Punkte verteidigen muss, werden bei Sinner alle Zähler zum aktuellen Stand addiert.
"Ich muss eine Menge Punkte verteidigen, und es wird wirklich schwer werden, sie alle zu verteidigen. Selbst wenn ich sie verteidige, wird Jannik bei diesen Turnieren Punkte sammeln, und er muss bei diesem Turnier keine Punkte verteidigen", erklärte Alcaraz.
So springt Sinner an die Spitze
Die aktuelle Nummer eins der Welt hat das Masters im Fürstentum 2025 gewonnen, hat also die maximale Punktanzahl zu verteidigen.
Es gibt gleich drei Szenarien, in denen Sinner schon in Monte Carlo die Spitze der Weltrangliste zurückerobert.
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Finale: Alcaraz wehrt Sinner-Matchbälle ab und siegt - Highlights
Quelle: Eurosport
Mit einem Turniersieg wäre der Italiener aus eigener Kraft wieder die Nummer eins, aber auch wenn Sinner das Finale erreicht und Alcaraz nicht, würde es einen Führungswechsel geben. Scheidet der Spanier vor dem Viertelfinale aus, würde Sinner sogar das Halbfinale reichen.
"Also werde ich versuchen, mein Bestes zu geben, und mal sehen, was passiert", sagte Alcaraz, betonte aber auch, dass "die Nummer eins in diesem Sport momentan nicht im Vordergrund steht".
So geht es in Monte Carlo weiter
Vielmehr gehe es um ein Gefühl für den Sandplatz. Aus gutem Grund: Bei den French Open startet der 22-Jährige Ende Mai in die Mission Titelverteidigung.
Die erste Probe auf Wettkampfniveau ist gegen Báez geglückt – in der dritten Runde geht es entweder gegen den Argentinier Tomás Martín Etcheverry oder den Franzosen Térence Atmane weiter.
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