Indian Wells: Jannik Sinner ringt Daniil Medvedev im Finale nieder und holt ersten Titel in der kalifornischen Wüste

Jannik Sinner hat das Masters in Indian Wells gewonnen. In einem engen Finale setzte sich der Weltranglistenzweite gegen den Russen Daniil Medvedev glatt in zwei Sätzen 7:6 (8:6), 7:6 (7:4) durch und krönte sich zum ersten Mal zum Sieger in der kalifornischen Wüste. Sinner gewann dabei die letzten sieben Punkte des Matches und nutzte nach 1:58 Stunden seinen ersten Matchball zum Titel.

Titel nach Tiebreak-Krimi: Sinner nervenstark im Glutofen - Highlights

Quelle: SNTV

Für den Südtiroler war der Erfolg in Indian Wells nicht nur der 100. Matcherfolg bei einem Masters, sondern auch der erste Titel des Jahres.
"Es war ein unglaubliches Ende", sagte Sinner, der im Tiebreak des zweiten Satzes zwischenzeitlich bereits mit 0:4 zurücklegen hatte, dann aber sieben Punkte in Folge machte und sich krönte.
Von den neun Masters-Turnieren im Kalender gewann Sinner nun sechs, einzig die Sandplatz-1000er in Monte Carlo, Madrid und Rom konnte er noch nicht für sich entscheiden.
Trotz der Niederlage dürfte aber auch Medvedev zufrieden mit der ersten Hälfte des Sunshine Doubles gewesen sein. Der überzeugende Sieg im Halbfinale gegen die amtierende Nummer 1 der Welt, Carlos Alcaraz, und nun ein Duell auf Augenhöhe mit dem zweiten Dominator des Herren-Tennis - das dürfte Auftrieb für die anstehenden Wochen geben.
Ab morgen wird der Russe zudem wieder in die Top 10 der Weltrangliste einziehen.
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