Masters Montreal: Alexander Zverev geht zum Saisonauftakt der Hartplatzsaison nach Absagen als Favorit ins Turnier

Der Urlaub von Alexander Zverev neigt sich dem Ende entgegen, die Hartplatz-Saison in Nordamerika steht vor der Tür. Beim Masters in Montreal ist der Hamburger nach Absagen von Jannik Sinner und Novak Djokovic der Topfavorit. Die Generalprobe vor den US Open könnte wegweisend für Zverevs Saisonendspurt sein. Damit verbunden ist auch dessen Ziel Weltranglistenplatz eins zu erreichen.

Der Weg zum Titel: Zverevs Top-Schläge in Roland-Garros

Quelle: Eurosport

Eine Bootstour mit Rafael Nadal vor Mallorca, eine Bootstour mit Freundin Sophia Thomalla und den Dackeln vor Ibiza - seine verdiente Auszeit nach dem verlorenen Wimbledonfinale genoss Alexander Zverev in Badehose und mit stets breitem Lächeln auf dem Mittelmeer.
Mittlerweile hat der deutsche Tennisstar aber wieder festen Boden unter den Füßen, er schuftet und schwitzt in der Academy von Nadal in Manacor - und will so den Grundstein für eine erfolgreiche Hartplatz-Saison legen.
Die beginnt für den Hamburger beim Masters in Montreal, wo er ab Sonntag als Topfavorit an den Start geht.
Nach den Absagen von Wimbledonchampion Jannik Sinner, Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic und des Langzeitverletzten Carlos Alcaraz ist Zverev in der kanadischen Metropole mit weitem Abstand Titelanwärter Nummer eins; das Turnier hat er 2017 bereits einmal gewonnen. Den Schwung aus dem starken Sommer will er mit nach Nordamerika nehmen, der Belag liegt ihm.

Zverev besser denn je

"Ich sehe ihn auf den etwas schnelleren Hartplätzen extrem stark", sagte Bundestrainer Michael Kohlmann im "ran"-Interview. Er traue Zverev zu, betonte Kohlmann, "dass er dort nicht nur mithalten, sondern Sinner und (Carlos, Anm. d. Red.) Alcaraz auch schlagen kann."
Vor allem gegen den Weltranglistenersten Sinner klappte das allerdings - wie zuletzt im Wimbledonfinale - zehnmal in Folge nicht. Bis zum letzten großen Saisonhighlight, den US Open in New York (ab 30. August), will Zverev eine Lösung gegen den italienischen Dominator finden.
Und die vergangenen Monate machen Hoffnung. Durch den erlösenden Grand-Slam-Triumph in Paris spielt Zverev befreiter auf, in London stürmte er auf dem eigentlich ungeliebten Rasen mit beeindruckendem Offensiv-Tennis bis ins Finale.
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Alexander Zverev kam ins Finale von Wimbledon und musste sich Jannik Sinner knapp geschlagen geben

Fotocredit: Getty Images

"Ich glaube, dass ich in diesem Jahr Fortschritte gemacht habe", sagte Zverev. Der 29-Jährige sieht sich "auf dem richtigen Weg". Den will er auf den blauen Hartplätzen in Kanada und den USA weitergehen.

Ziel weiter fest im Blick

Denn sein großes Ziel, die Nummer eins der Welt zu werden, hat der Weltranglistenzweite weiter fest im Blick. "Ich glaube, dieses Fenster ist definitiv da", sagte die frühere Top-Ten-Spielerin Andrea Petkovic bei "Sport1": "Wenn Sascha dort weitermacht, wo er in Wimbledon aufgehört hat, ist die Chance absolut vorhanden."
Der Rückstand auf Sinner (13.450 Punkte) ist noch riesig, der Italiener hat aber wie New-York-Titelverteidiger Alcaraz (Spanien/8160) in den kommenden Monaten viele Punkte zu verteidigen.
Zverev (8480), der bei den US Open auch im reformierten Mixed-Wettbewerb an der Seite der US-Amerikanerin Taylor Townsend an den Start gehen will, schied in Flushing Meadows im Vorjahr schon in Runde drei aus und kann aufholen. Ein achter Masterstitel in Montreal wäre schon vorher der perfekte Startschuss für die Aufholjagd.
(SID)
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Highlights: Korpatsch stürmt in Hamburg zum Turniersieg

Quelle: SNTV


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