ATP Montreal: Alexander Zverev scheitert an Auftakthürde - Hamburger spricht von "schlechtestem Spiel der Saison"

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Alexander Zverev hat seine Hartplatzsaison mit einem herben Dämpfer eröffnet. In Spiel eins nach der Finalniederlage von Wimbledon verlor der Weltranglistendritte nach dürftiger Leistung mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Damit ist das ATP-Masters in Montreal für den 29-Jährigen schon wieder beendet. Mit sich selbst ging der Olympiasieger äußerst hart ins Gericht.

Highlights: Dicke Überraschung! Zverev bricht ein und scheitert früh

Quelle: SNTV

Zverev wollte den Masters-Doppelpack in Montreal und Cincinnati in Vorbereitung auf die US Open (23. August bis 13. September) nutzen. In Kanada, das hatte er bereits angekündigt, erwarte er nicht sein bestes Tennis. Das Turnier-Aus gegen Griekspoor kam, auch angesichts der vergangenen Monate samt French-Open-Sieg, dennoch überraschend. Zverev haderte immer wieder und diskutierte mit seiner Box.
Dabei war er der topgesetzte Spieler in Montreal gewesen: Der Spanier Carlos Alcaraz fehlt verletzt, der Weltranglistenerste Jannik Sinner, dem Zverev vor rund vier Wochen im All England Club unterlegen war, und auch Novak Djokovic ließen das Turnier derweil freiwillig aus.
Zverev hatte daraufhin Kritik am Masters-Event geübt, das meist im zweiwöchigen Format gespielt wird. Zudem sagte der zweitgesetzte Felix Auger-Aliassime kurzfristig verletzungsbedingt ab.
"Um in Topform zu sein, müssen manche Spieler mehr Runden spielen, andere hingegen weniger", sagte Zverev: "Ich gehöre definitiv zu denen, die den Wettkampf brauchen, und deshalb spiele ich."

Zverev im zweiten Satz von der Rolle

Im ersten Satz lieferte das Spiel wenige Höhepunkte und nur eine Breakchance - beim Stand von 5:6 gegen Zverev zum Satzgewinn. Der Hamburger wehrte ab und blieb im Tiebreak cool.
Danach bot sich ein völlig anderes Bild: Zverev verlor seine ersten beiden Aufschlagspiele und gab den Satz nahezu kampflos ab.
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Für Alexander Zverev war gegen Tallon Griekspoor Endstation

Fotocredit: Getty Images

Die beste Tat des Tages lieferte Zverev im dritten Satz. Einem Zuschauer, der aufgrund der Mittagssonne bei 30 Grad über Unwohlsein klagte, reichte er ein gekühltes Handtuch und Wasser. Das Publikum applaudierte, der Mann verließ zur weiteren Behandlung den Court. Als Zverev das Break zum 2:3 kassiert hatte, war ein weiterer Fan gestürzt - es folgte die nächste Unterbrechung.
Wenig später gelang ihm das Re-Break zum 4:4. Er konnte es jedoch nicht halten. Griekspoor nutzte nach 2:34 Stunden seinen ersten Matchball zum Sieg.

Zverev: "Schlechtestes Spiel der Saison"

Das 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 in der zweiten Runde sei "wahrscheinlich das schlechteste Spiel der Saison" gewesen, führte Zverev aus, richtete den Blick aber mit dem Selbstvertrauen durch seinen French-Open-Titel und den Finaleinzug in Wimbledon schnell wieder nach vorne.
"Tennis hat nun mal seine Höhen und Tiefen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die letzten Monate gelaufen sind. Jetzt geht es darum, wieder zu dieser Form zurückzufinden", sagte er.
Im Vorfeld der US Open, wo Zverev auf Hartplatz seinen zweiten Grand-Slam-Titel gewinnen will, steht noch das Masters in Cincinnati (ab 15. August) an. Dort soll es für Zverev wieder besser laufen.
(SID)
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Titelverteidiger Shelton gewinnt Auftakt in Montréal - Highlights

Quelle: SNTV


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