ATP Masters Montreal - Alexander Zverev von Rennae Stubbs scharf kritisiert: "Es gibt immer eine Ausrede"
Publiziert 13/08/2026 um 11:52 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev schied beim Montreal-Masters bereits in seinem Auftaktmatch gegen Tallon Griekspoor aus. Für den French-Open-Sieger endete das Vorbereitungsturnier auf die US Open (ab 30. August) daher unerwartet früh. Im Anschluss sprach Zverev auch über die vor Ort verwendeten Bälle, die "schwer zu kontrollieren" seien. Bei Rennae Stubbs, Trainerin von Serena Williams, kam das nicht gut an.
Highlights: Dicke Überraschung! Zverev bricht ein und scheitert früh
Quelle: SNTV
"Jedes Mal, wenn er verliert, gibt es immer eine verdammte Ausrede. Hast du jemals gehört, dass sich Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer oder Serena Williams über die Bälle beschwert hätten und dass das der Grund für ihre Niederlage gewesen wäre?", polterte die ehemalige Profispielerin im "The Rennae Stubbs Tennis Podcast".
Die Bälle seien in der kanadischen Metropole zwar verschieden zu anderen Turnieren. Doch jeder Spieler wisse: "Wenn man von Wimbledon kommt, wo die Bälle schwerer sind, sind die Bedingungen völlig anders. Es ist ein ganz anderer Ball."
Zverev hatte nach seinem Aus gegen den Niederländer erklärt: "Ich glaube, unter diesen Bedingungen und mit diesen Bällen werden wir einige überraschende Ergebnisse sehen, sowohl was die Rangliste als auch den weiteren Verlauf des Turniers angeht."
Das erste Hartplatzturnier seit mehreren Monaten führe dazu, dass "wir alle versuchen, wieder zu unserer Bestform zurückzufinden". Als Ausrede für die Niederlage wollte der Deutsche dies allerdings nicht verstanden wissen.
Forderung an Alexander Zverev: "Man muss sich anpassen"
"Das ist jedes Jahr so, es ist nichts Neues. Wilson-Bälle sind immer knifflig, aber das ist nicht der Grund, warum ich heute verloren habe", so Zverev. "Das war wahrscheinlich das schlechteste Spiel der gesamten Saison."
Stubbs legte dennoch nach. "Wenn Rafael Nadal, Roger Federer oder Novak Djokovic in Kanada verloren haben, haben sie nie die verdammten Bälle verantwortlich gemacht. Sie wussten, dass dort mit Wilson-Bällen gespielt wird – und haben sich darauf eingestellt."
An Zverev gerichtet meinte die Australierin: "Nach Wimbledon fliegen die Bälle anders. Manche Spieler mögen das, andere nicht – aber man muss sich anpassen."
Das könnte Dich auch interessieren: Zverev kritisiert negative Entwicklung: "Traurige Wahrheit"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/08/12/image-1030b1df-7949-4aca-89d8-25a7495b846e-85-2560-1440.png)
Highlights - Mensik ohne Chance: Shelton erreicht Halbfinale
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung