Auf dem vollbesetzten Centre Court auf der Anlage des MTTC Iphitos vergab Zverev vor den Augen seines genesenen Vaters sowie Boris Beckers eine 4:1-Führung im ersten Satz, holte sich den ersten Durchgang aber dennoch nach 39 Minuten. Im zweiten Durchgang war er dann souverän und nutze nach 1:04 Stunden seinen ersten Matchball.
"Gott bin ich froh, dass ich in München bin. Wenn ich hier auf dem Platz stehe, ist so ein Selbstbewusstsein da. Hier hat alles ein bisschen angefangen", sagte Zverev erleichtert, denn:
Für eine erste Runde war es heute wirklich Wahnsinn.
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Rückkehr von Zverevs Vater

"Wenn ich hier auf dem Platz stehe, ist so ein Selbstbewusstsein da", er spüre eine "positive Energie", sagte Zverev erkennbar erleichtert weiter . Er trat freilich auch anders auf als zuletzt: Während der "vielen schweren Momente" im ersten Satz sei er im Gegensatz zu den vergangenen Turnieren aggressiv geblieben, habe deshalb "immer einen Weg gefunden" und hatte "das Gefühl, dass das Spiel trotzdem in meinen Händen war".
Eine große Erleichterung war für Zverev auch die Rückkehr seines Vaters, der seinem Sohn zuletzt aus gesundheitlichen Gründen nicht hatte beistehen können. Am Dienstagabend habe sich Alexander senior in den Zug von Hamburg nach München gesetzt und sei abends um 23.00 Uhr unangemeldet im Hotel aufgetaucht. "Auf jeden Fall" sei das gut gewesen, betonte Zverev, "ich bin froh, dass er wieder dabei ist."
Von den sieben Deutschen im Hauptfeld sind neben Zverev noch Rekordsieger Philipp Kohlschreiber und Rudi Molleker im Wettbewerb. Beide bestreiten nach ihren Auftaktsiegen am Donnerstag zunächst ihre Achtelfinal-Matches.
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