US Open: Novak Djokovic nennt nicht Jannik Sinner oder Alexander Zverev als härtesten Gegner – sondern sich selbst
Publiziert 19/07/2026 um 17:58 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic wartet seit knapp drei Jahren (US Open 2023) auf Grand-Slam-Titel Nummer 25. Vom US-Sender "CBS" zu seinem schwersten Gegner bei den US Open 2026 (30. August bis 13. September) befragt, antwortete der 39-Jährige schmunzelnd: "Ich, wie immer!" Der Superstar aus Serbien erklärte, warum er auch im hohen Sportler-Alter weiterspielt - und wie wichtig seine Frau Jelena dabei ist.
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Quelle: Eurosport
"Einer der Hauptgründe, warum ich immer noch antrete, ist die Energie der Menge, die Wertschätzung und der Respekt, den ich bekomme. Gerade in den vergangenen Jahren", sagte Djokovic, dessen Beliebtheit nach dem Karriereende von Roger Federer (2022) und Rafael Nadal (2024) gestiegen ist. "Ich kann den Leuten nicht genug danken. Das bedeutet mir viel", betonte der Routinier.
Vor allem die Familie gibt dem mittlerweile 39-Jährigen Halt und Motivation. "Meine Ehefrau Jelena unterstützt mich sehr. Es wäre schwierig, das zu tun, was ich tue, ohne ihren Support und ihren Aufwand im Haushalt", betonte der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger.
Seine Frau sei extrem wichtig für die gemeinsamen Kinder Stefan und Tara, da er die Familie für die Tennis-Turniere immer wieder verlassen müsse.
"Es ist hart, einige wichtige Ereignisse in ihrem Leben zu verpassen. Und sie unterstützt mich, damit ich meinen Traum leben kann", schilderte Djokovic.
Dabei strebe er nach einer besseren "Balance" zwischen Privatleben und Tennis. Schon seit einigen Jahren lässt er kleinere Wettbewerbe aus, um sich auf die Grand Slams zu fokussieren - und, weil er "der beste Ehemann, Vater, Bruder und Sohn sein möchte", der er sein könne.
Djokovic: "US Open unterhaltsamster und aufregendster Grand Slam"
Die nächste große Herausforderung für den Serben wartet in New York, wo er bisher insgesamt viermal den Titel gewann: "Die US Open sind der unterhaltsamste und aufregendste Grand Slam. Mit dem größten Stadion in unserem Sport: Arthur Ashe."
Als seinen größten Herausforderer sieht er dort allerdings weder Wimbledon-Champion Jannik Sinner noch French-Open-Sieger Alexander Zverev oder den möglicherweise von einer Verletzung zurückkehrenden Carlos Alcaraz - sondern sich selbst.
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Highlights: Zverev beendet "Fery-Tale" - Djokovic schlägt Sinner
Quelle: Eurosport
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