ATP München: Marterer scheitert in Runde eins, Struff blamiert sich gegen Qualifikanten

Maximilian Marterer hat beim ATP-Turnier in München ein Duell mit dem an Nummer eins gesetzten Titelverteidiger Alexander Zverev verpasst. Der 23 Jahre alte Nürnberger schied am zweiten Tag der BMW Open durch ein 2:6, 6:4, 2:6 gegen Juan Ignacio Londero (Argentinien) als erster von sieben Deutschen im Hauptfeld aus. Im Vorjahr hatte Marterer in München das Halbfinale erreicht.

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Dort ging es gegen Rekordsieger Philipp Kohlschreiber. Anschließend erreichte er auch das Achtelfinale der French Open.
Von zwischenzeitlich Rang 45 in der Weltrangliste ist er mittlerweile auf Rang 100 zurückgefallen.

Klatsche für Struff

Anschließend scheiterte überraschend auch Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff. Der 48. der Weltrangliste unterlag nach einem bislang überzeugenden Jahr dem Qualifikanten Thiago Monteiro (Brasilien) deutlich mit 1:6, 1:6. "So ein Match tut sehr weh. Er hat kaum Fehler gemacht, ich zu viele. Meine Schläge sind ein bisschen verpufft", sagte Struff nach dem einseitigen Match.
Nicht mehr dabei ist auch Yannick Maden, der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gekämpft hatte. Der Stuttgarter unterlag Cristian Garin (Chile) mit 4:6, 2:6. Danach scheiterte Mischa Zverev. Er verlor mit 2:6, 1:6 gegen den Argentinier Guido Pella, 2017 beim ersten Turniersieg von Alexander Zverev in München dessen Finalgegner.
Der Auftritt von Struff auf dem Centre Court dauerte nicht mal eine Stunde. Gegen den 111. der Weltrangliste unterliefen ihm zu viele Fehler, weder von der Grundlinie, noch am Netz konnte er entscheidend punkten.
Im Vorjahr war Struff erst im Viertelfinale an Turniersieger Zverev gescheitert. Beim Turnier in Barcelona hatte er zuletzt auch den Weltranglistenzehnten Stefanos Tsitsipas (Griechenland) besiegt.
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