Alexander Zverev nach Aus in München frustriert: "Ein Match, das ich nie verlieren darf"

Das Aus für Alexander Zverev kam überraschend - und entsprechend frustriert war der Topfavorit nach dem Tiefschlag in München. "Das ist ein Match, das ich nie verlieren darf, ich bin traurig und enttäuscht", sagte er nach seinem vorzeitigen Scheitern völlig niedergeschlagen. Nach nach schwacher und fehlerhafter Leistung war er Qualifikant Ilja Iwaschka (Belarus) 7:6 (7:5), 5:7, 3:6 unterlegen.

Alexander Zverev scheitert in München im Viertelfinale

Fotocredit: Getty Images

Vor allem der Aufschlag, den er wegen seiner Probleme am Ellenbogen zuletzt kaum trainieren konnte, ließ Zverev im Viertelfinale im Stich:
"Ich habe irgendwann meine Bewegung verloren und wusste nicht mehr, wie ich die Kugel ins Feld bringen soll", klagte der Weltranglistensechste, der 14 Doppelfehler servierte, drei davon beim entscheidenden Aufschlagverlust zum 3:5 im dritten Satz.
Iwaschka, 107. der Weltrangliste, vollendete anschließend den größten Sieg seiner Karriere nach 2:33 Stunden mit seinem ersten Matchball und trifft im Halbfinale auf Jan-Lennard Struff.
Struff steht zum achten Mal in einem Halbfinale, ein Endspiel auf der ATP-Tour hat er noch nie erreicht. 2017 und 2018 unterlag er in München jeweils im Viertelfinale gegen Zverev.
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Highlights: Zverev verzweifelt im Viertelfinale an Qualifikant

Quelle: Eurosport

Die Teilnehmer des zweiten Halbfinales werden erst am Samstag ermittelt.
Die Viertelfinal-Begegnungen zwischen dem Australier John Millman und dem Norweger Casper Ruud (3:6) sowie zwischen Nikolos Bassilaschwili aus Georgien und dem Slowaken Norbert Gombos (5:4) mussten am Freitagabend wegen Regens abgebrochen werden.
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(SID)
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