Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev hatte seinen Start beim Abschlussturnier der acht besten Jungstars abgesagt, weil er ab Sonntag beim ATP-Saisonfinale in der Londoner o2-Arena aufschlägt.

Der gebürtige Hamburger ist das Aushängeschild der nächsten Generation, als Weltranglistendritter allerdings längst im Kreis der Topstars angekommen. Zverev spielte in Mailand nur ein Showmatch und reiste anschließend nach London.

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Die Spielervereinigung ATP nutzte die Premiere des U21-Turniers für einige Testläufe. Neben den verkürzten Sätzen entschied bei Einstand der nächste Punkt. Zudem gab es keine Wiederholung, wenn der Aufschlag nach einer Netzberührung ins Feld fiel. Außerdem konnten die Trainer am Ende der Sätze Kontakt zu den Spielern aufnehmen, und die Linienrichter wurden durch ein modifiziertes Hawk-Eye ersetzt.

Zverev hatte die Neuerungen bereits vor dem Turnier kritisiert, teilweise sogar als "Schwachsinn" bezeichnet. "Es ist gut, dass sie es ausprobieren, aber die Änderungen werden aus meiner Sicht nie auf die ATP-Tour kommen", sagte er. Immerhin die Shot Clock, die die Zeit zwischen den Ballwechseln auf 25 Sekunden begrenzte, begrüßte Zverev: "Das kann etwas Gutes sein."

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