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Novak Djokovic kann sich nach seiner aktiven Sportler-Laufbahn eine Trainer-Karriere vorstellen
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Publiziert 10/11/2021 um 11:10 GMT+1 Uhr
Der Weltranglistenerste Novak Djokovic kann sich nach seiner aktiven Laufbahn als Spieler eine Zukunft in der Trainerbranche durchaus vorstellen. Das teilte der 34-Jährige nach dem Sieg bei dem ATP Masters in Paris serbischen Medienvertretern mit. "Ich sehe mich in der Zukunft als Trainer", so Djokovic. Ein baldiges Karriereende als aktiver Profi stehe aber nicht bevor.
Boris Becker verteidigt Novak Djokovic
Fotocredit: Getty Images
Djokovic garnierte seine Aussage mit einer Liebeserklärung an den Tennissport.
"Ich liebe diesen Sport. Ich liebe ihn nicht nur, wenn ich gewinne. Nein, ich liebe ihn, wenn ich mit meinen Kindern auf dem Platz stehe, wenn ich ihn mir live oder im Fernsehen ansehe und wenn ich versuche, meine Erfahrung und mein Wissen an die Nachwuchsspieler im Novak Tennis Centre weiterzugeben, für das ich mich sehr engagiere", betonte der 34-Jährige.
Hinsichtlich seiner Zukunft im Trainerbereich hat der Serbe klare Vorstellungen: "Es ist nie zu spät, aber es ist auch nie zu früh. Für mich ist es im Leben logisch, alles, was ich gelernt und erreicht habe, weiterzugeben. Ich sehe mich in der Zukunft in verschiedenen Rollen und würde mich gerne auch als Trainer weiterentwickeln."
Es sei eine Selbstverständlichkeit, eigene Qualitäten mit anderen zu teilen und diese davon profitieren zu lassen.
Djokovic will Wissen vermitteln: "Was ist sonst der Sinn?"
"Wissen kann ein Fluch sein, wenn man es nicht nutzt. Was ist sonst der Sinn? Ich meine, sicher, ich profitiere davon, aber was werde ich danach damit machen - es mit ins Grab nehmen, um zu sagen ja, ich war der Beste?", fragte Djokovic und lieferte die Antwort gleich mit: "Nein, ich möchte, dass andere Informationen über meinen Werdegang, meine Philosophie, meinen Ansatz oder meine Arbeitsmethode bekommen", so der Weltranglistenerste nach seinem Erfolg beim Masters-Turnier von Paris-Bercy.
Djokovic sieht sich in einer Linie mit einstigen Größen wie Boris Becker, Andre Agassi oder Goran Ivanisevic. Mit allen arbeitete der Superstar bislang zusammen, Ivanisevic gehört noch heute zum Trainerteam des Rekord-Grand-Slam-Champions.
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Quelle: SNTV
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