Novak Djokovic - John Millman verteidigt Superstar wegen Video-Clip mit Drink: "Lächerliche Vorstellung"

Das Team von Novak Djokovic sorgt in den sozialen Medien für Aufsehen. Mehr als 15 Millionen Mal wurde ein Clip auf Twitter geklickt, in dem zu sehen ist, wie Physiotherapeut Ulises Badio dem Serben einen Drink mixt. Seitdem schießen die Spekulationen um den Inhalt des Getränks ins Kraut. Nun hat sich der australische Profi John Millman eingeschaltet und die Fans zum logischen Denken aufgefordert.

Novak Djokovic

Fotocredit: Imago

Es sei geradezu "lächerliche Vorstellung, dass etwas nicht stimmt", stellte John Millman klar. "Das Stadion voll, überall Kameras", erinnerte der 33-Jährige an die Umstände während des Halbfinals zwischen Novak Djokovic und Stefanos Tsitsipas in der Accor Arena in Paris-Bercy.
Es war die Partie, in der es zu der Szene kam, die im Netz viral ging.
Physiotherapeut Ulises Badio bereitet Djokovic etwas verdeckt einen Drink zu, der dem Superstar dann danach von einem Ballkind auf den Platz gebracht wird.
Das beflügelte die Phantasie der Twitter-User, was zu wilden Spekulationen führte.

Millman: "Denkt doch mal logisch"

"Denkt doch mal logisch an der Stelle", beschwichtigte Millman. Es könne doch sein, dass man im Djokovic-Lager schlicht darum bemüht gewesen sei, der Konkurrenz nicht zu viel Einblicke zu geben.
Es sei auf der Profi Tour überdies üblich, "dass man in der Umkleidekabine sieht, wie Teams Getränke in nicht gekennzeichneten Flaschen zubereiten und in den Kühlschrank stellen. Trainingsprogramme, Einnahmen von Nahrungsergänzungsmitteln und so weiter sind Geschäftsgeheimnisse", betonte der Weltranglisten-155.

Jelena verteidigt Novak: "Dieser ganze Unsinn ..."

Ganz ähnlich hatte sich zuvor Djokovics Ehefrau Jelena geäußert.
"Ich sehe nichts Fragwürdiges. Vielmehr sehe ich Menschen, die versuchen, ihre Angelegenheiten privat zu halten, in einer Welt, in der jeder glaubt, das Recht zu haben, eine Kamera auf dich zu richten, wann immer er will."
Ihr Mann werde dann reden, wenn er bereit dazu sei. "Dieser ganze Unsinn, Menschen zu zwingen, über etwas zu sprechen, wozu sie nicht bereit sind, weil andere ungeduldig sind, ist absurd", so Jelena Djokovic.
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Quelle: Eurosport

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