Masters Paris: Zverev scheitert im Achtelfinale an Tsitsipas - ist für ATP Finals dennoch optimistisch

Alexander Zverev ist im Achtelfinale des Masters in Paris ausgeschieden. Der an Nummer zehn gesetzte Deutsche unterlag dem Griechen Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen 6:7 (2:7), 4:6. Damit verpasst Zverev die Chance, weitere Punkte für die Qualifikation zu den ATP Finals in Turin zu holen. Im ersten Satz musste Tsitsipas für etwas fünf Minuten behandelt werden, nachdem er kurz umgenickt war.

Sieg mit Schrecksekunde: Tsitsipas schlägt Zverev in Paris

Quelle: SNTV

Alexander Zverev riss sich sein Haarband vom Kopf und gratulierte Stefanos Tsitsipas fair am Netz. "Wir sehen uns in Turin", sagte der Tennis-Olympiasieger selbstbewusst nach seinem Aus im Achtelfinale von Paris zu seinem griechischen Kontrahenten - obwohl Zverevs Teilnahme an den ATP Finals in rund zwei Wochen noch gar nicht perfekt ist.
Die Chancen auf eine Teilnahme am Saisonfinale stehen trotz des frühen Ausscheidens in der französischen Hauptstadt aber gut.
Doch Zverev muss nach dem 6:7 (2:7), 4:6 gegen Tsitsipas nun von der Couch aus hoffen, dass seine Konkurrenten patzen und er beim prestigeträchtigen Jahresabschluss in Italien (13. bis 20. November) dabei sein darf.
Im "Race to Turin" können noch Boris Beckers Schützling Holger Rune (Dänemark) und Hubert Hurkacz (Polen) am Hamburger vorbeiziehen, der momentan auf Rang sieben liegt.

Tsitsipas bucht Ticket nach Turin

Um Zverev zu überholen, müsste Rune das Halbfinale erreichen und Hurkacz ins Finale einziehen. Tritt beides ein, wäre Zverev im Race nur noch Neunter und damit lediglich Ersatzspieler in Turin.
Tsitsipas hingegen hat seinen Startplatz für die ATP Finals schon sicher. Gegen den zweimaligen Grand-Slam-Finalisten aus Griechenland, der seine schwächere Phase offenbar immer mehr überwindet, bleibt Zverevs Bilanz bescheiden. Vier Siegen stehen nun neun Niederlagen gegenüber.
Für Tsitsipas war es gar der erste Sieg 2023 gegen einen Top-Ten-Spieler. Der Weltranglistenneunte aus Hamburg hatte immer wieder Probleme mit seiner Vorhand, Tsitsipas spielte beständiger und sicherte sich nach 1:11 Stunden den ersten Durchgang.
In den zweiten Satz kam Zverev schlecht hinein, der Hamburger kassierte sofort das Break und lief einem Rückstand hinterher. Nach 1:58 Minuten nutzte Tsitsipas dann seinen dritten Matchball zum Sieg.

Altmaier verliert gegen Rune

Bereits in den Runden zuvor hatte sich Zverev weit weg von seiner Bestform gezeigt. Erst am Mittwoch hatte der Hamburger 3:29 Stunden gebraucht, um den Lokalmatadoren Ugo Humbert niederzuringen.
Daniel Altmaier konnte Zverev mit seiner Niederlage im Achtelfinale gegen Holger Rune (3:6, 3:6) auf dem Weg nach Turin keine wertvolle Hilfe leisten. Rune trifft nun im Viertelfinale auf Novak Djokovic (Serbien), der Tallon Griekspoor (Niederlande) in drei Sätzen besiegte, dabei aber gesundheitliche Probleme hatte. Hurkacz trifft auf Grigor Dimitrov (Bulgarien).
2018 in London und 2021 in Turin hatte Zverev bei den ATP Finals triumphiert. Ob eine weitere Chance dazu kommt, liegt nun nicht mehr in seiner Hand.
(SID)
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Quelle: SNTV

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