Nick Kyrgios und Novak Djokovic werden in diesem Leben sicher keine Freunde mehr. Nachdem der polarisierende Australier vor rund einem Monat kräftig über Djokovic und Rafael Nadal gelästert hat, verteidigte er nun seine Worte.
"Unangeachtet dessen, was andere Spieler sagen, wird sich meine Meinung nicht ändern", sagte der 24-Jährige am Rande des ATP-Turniers im Londoner Queen's Club der britischen Zeitung "Telegraph".
Wimbledon
Favoritencheck Wimbledon: Plötzlich taucht der Name Kyrgios auf
VOR 5 STUNDEN
Er sieht sich in seiner Ansicht bestätigt: "Einige hat das sehr gut gefallen. Ich werde keine Namen nennen, aber egal ob Menschen es mögen oder nicht, das waren meine ehrlichen Gedanken."

Kyrgios über sich: "Einer der besten Spieler auf Rasen"

Kyrgios hatte Djokovic für seine Tänze als "oberpeinlich" bezeichnet und über ihn gesagt: "Ich habe einfach das Gefühl, dass er eine kranke Besessenheit hat gemocht zu werden. Er möchte wie Federer sein."
Nadal bezeichnete er als "verbitterten Verlierer". Mit ihm hat er sich schon zuvor überworfen. Die Erfolge der beiden hatte Kyrgios jedoch gewürdigt.
Über sich selbst spricht die Nummer 35 der Welt nur in den besten Tönen. Er bezeichnet sich als "einen der besten Spieler der Welt auf Rasen. Ich kann mich auf diesem Belag unter Druck pushen." Auf Rasen fühlt er sich besonders wohl, für Wimbledon macht er sich große Hoffnung.
Beim WTA-Turnier in Stuttgart schied Kyrgios allerdings in der ersten Runde gegen den späteren Sieger Matteo Berrettini aus. Im Queen's Club trifft er in der ersten Runde auf Adrian Mannarino.
Wimbledon
Erster Sieg auf Rasen - Djokovic schon in Wimbledon-Form
GESTERN AM 20:14
Wimbledon
Nadals Erfolge erstaunen Corretja: "Das schafft nur er"
GESTERN AM 19:42