Masters Paris: Zverev mit viel Mühe im Achtelfinale - Titelverteidiger muss gegen Ugo Carabelli zittern
Titelverteidiger Alexander Zverev ist beim ATP-1000-Turnier in Paris beinahe an seiner Auftakthürde gescheitert. Beim 6:7 (5:7), 6:1, 7:5 zog der Hamburger gegen den Argentinier Camilo Ugo Carabelli den Kopf trotz eines Breakrückstands in Satz drei (1:3) noch aus der Schlinge. Der 28-Jährige muss aufgrund seines Vorjahressieges beim Pariser Masters 1000 Weltranglistenpunkte verteidigen.
Highlights: Zverev kommt im dritten Satz noch zurück
Quelle: SNTV
Mit großem Aufwand zum Auftaktsieg: Alexander Zverev ist erfolgreich in seine Mission Titelverteidigung in Paris gestartet.
Bei der ersten Auflage des Turniers in La Défense Arena in Nanterre (das Turnier fand zuvor von 1986 bis 2024 in der Bercy Arena in Paris statt) tat sich der Deutsche gegen die 49 der Welt jedoch überraschend schwer, vermied aber letztlich den entscheidenden Tiebreak in Satz drei.
Der Belag in der neuen Halle sei "leider sehr, sehr langsam", meinte Zverev schon vor der Partie bei "Sky": "Ich bin kein Fan davon." Nach 2:35 Stunden verwandelte der Deutsche seinen ersten Matchball zum Zitter-Sieg. Der Deutsche schlug 39 Winner, leistete sich aber auch 41 vermeidbare Fehler. Am Vortag war der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz in Paris überraschend an seiner Auftakthürde gescheitert.
Für Zverev, der nach einer "unglaublich positiven Woche" mit Finalteilnahme in Wien angereist war, geht es in Frankreich um das Festigen seiner Position im ATP-Ranking. Der US-Amerikaner Taylor Fritz sitzt Zverev im Nacken, der im Saisonendspurt auch noch bei den ATP Finals in Turin und bei der Endrunde des Davis Cup in Bologna im November an den Start geht.
Zverev kommt ins Rollen
"Manche haben ein bisschen vergessen, dass ich schon noch Tennis spielen kann, wenn ich gesund und fit bin", hatte Deutschlands Nummer eins nach der knappen 6:3, 3:6, 5:7-Finalniederlage in Wien gegen Jannik Sinner gesagt.
In Paris konnte er zunächst aber nicht direkt an den starken Auftritt anknüpfen und hatte Probleme mit dem anfangs hoch soliden Ugo Carabelli.
Im zweiten Satz gelang Zverev dann das ersehnte Break und der Favorit kam ins Rollen. Der dreimalige Majorfinalist spielte nun seine Power aus und fand häufiger erfolgreich den Weg ans Netz.
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Alexander Zverev beim ATP Masters in Paris 2025 gegen Camilo Ugo Carabelli
Fotocredit: Getty Images
Zverev mit Energieleistung zum Sieg
Im Entscheidungssatz überstand er schließlich auch einen Wackler zu Beginn - trotz eines frühen Breaks seines Kontrahenten kämpfte Zverev sich mit einer Energieleistung zum Sieg.
Der Hamburger profitierte dabei allerdings auch von der Nervenschwäche Ugo Carabellis, der in der entscheidenden Phase zwei Doppelfehler produzierte und zahlreiche falsche Entscheidungen traf.
Nach 2:35 Stunden verwandelte Zverev seinen ersten Matchball und reckte erleichtert die Arme in die Luft. Im Achtelfinale geht es nun gegen Alejandro Davidovich Fokina.
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(SID)
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