Alexander Zverev löst knifflige Aufgabe beim ATP Masters in Rom gegen Sebastián Báez
Eurosport bei GoogleAlexander Zverev ist gut ins ATP Masters von Rom gestartet und hat zum Auftakt in Runde zwei den argentinischen Qualifikanten Sebastián Báez mit 7:6 (8:6), 6:3 geschlagen. Damit steht der 25-Jährige, der an Ort und Stelle im Jahr 2017 den ersten Masters-Titel seiner Laufbahn gewonnen hat, im Achtelfinale. Gegner dort wird der Australier Alex De Minaur, der Tommy Paul mit 7:5, 6:4 bezwang.
Mit Mühe und Erfolg - so startete Zverev ins Masters von Rom
Quelle: SNTV
Zverev ging zwar als klarer Favorit in seiner erstes Duell mit dem Weltranglisten-37., war aber gewarnt. Báez gewann erst vor eineinhalb Wochen auf Sand das ATP-Turnier in Estoril und befindet sich in blendender Verfassung. Das bekam Zverev von Beginn an zu spüren.
Báez brachte seine ersten fünf Aufschlagspiele mit 20:0 Punkte durch, spielte gleichermaßen offensiv wie präzise. Der 21-Jährige agierte nahe der Perfektion und kam gegen den Favoriten völlig zurecht in den Tiebreak.
Zverev legte dabei furios los, ging mit 6:2 in Führung - und vergab daraufhin vier Satzbälle in Serie. Mit zwei gewonnenen Ballwechseln holte sich der Hamburger nach 51 Minuten aber trotzdem die Satzführung.
Bitter für den Argentinier, der im ersten Durchgang nach Punkten klar mit 40:33 vorne lag.
Das Match blieb indes eng. Beide Spieler zeigten sich weiter extrem stabil beim Aufschlag.
Báez bietet Zverev beherzt Paroli
Bei Zverev war das keine allzu große Überraschung, sensationell aber war die Art und Weise, wie ruhig Báez beim Service agierte. Bis zum achten Spiel. Erstmals schaffte es Zverev, beim Return ein Bein auf den Boden zu bekommen. Der Weltranglistendritte erspielte sich die ersten zwei Breakbälle - und schlug zu.
Bei eigenem Aufschlag machte Zverev das Weiterkommen nach einer Stunde und 29 Minuten mit dem ersten Matchball perfekt. Und das, obwohl die Gesamtzahl der gewonnen Punkte mit 60:59 für Báez sprach.
Zverev: "Das geht auf den Körper"
"Von der Höhe in Madrid hier nach Rom zu kommen, ist nicht leicht. Dort ist der Platz schnell, hier langsamer. Sebastián hatte hier schon drei Matches gespielt und er hat bis zum Ende gekämpft", erklärte der 25-Jährige nach dem Match.
"Es fühlte sich etwas wie Jetlag an. Ich muss erst wieder frisch werden. Das war eine anstrengende Woche in Madrid mit den späten Partien in der Nacht. Das geht auf den Körper", ergänzte Zverev am "Sky"-Mikrofon.
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Quelle: Eurosport
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