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Masters Shanghai: Alexander Zverev nach Nervenkrimi gegen Griekspoor im Achtelfinale - Schiri-Zoff und Matchball-Drama
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Update 08/10/2024 um 19:06 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat nach einer Nervenschlacht das Achtelfinale der Shanghai Masters erreicht. Der 27-Jährige bezwang den Niederländer Tallon Griekspoor in der 3. Runde mit 7:6 (8:6), 2:6, 7:6 (7:5). Nach 2:48 Stunden verwandelte der an Nummer zwei gesetzte Hamburger seinen insgesamt achten Matchball. In der Runde der letzten 16 bekommt es Zverev nun mit dem Belgier David Goffin zu tun.
Highlights: 8. Matchball sitzt! Zverev nach Krimi im Achtelfinale
Quelle: SNTV
Tennisstar Alexander Zverev hat beim Masters in Shanghai trotz seiner gesundheitlichen Probleme auch die zweite Hürde gemeistert.
Der Hamburger schlug beim mit rund 10,3 Millionen Dollar dotierten Turnier den ungesetzten Niederländer Tallon Griekspoor mit 7:6 (8:6), 2:6, 7:6 (7:5).
Zverev zeigte sich dabei aber emotional aufgewühlt und legte sich mit dem Stuhlschiedsrichter an.
Im Achtelfinale trifft der Weltranglistendritte nun auf David Goffin (Belgien). Für Zverev, der während des Laver Cups in Berlin über Fieber und Husten geklagt hatte, und vor dem Turnier eine einwöchige Krankheitspause wegen einer Lungenentzündung eingelegt hatte, war es gegen Griekspoor von Beginn an ein hartes Stück Arbeit.
Zverev legt sich mit Stuhl-Schiedsrichter an
Gegen Ende des ersten Satzes legte sich Zverev lautstark mit Stuhlschiedsrichter Mohamed Lahyani an, trotz einer korrekten Entscheidung des schwedischen Unparteiischen.
"Ihr entscheidet das ganze Match. Wofür investieren wir so viel, seit neun Monaten?", schimpfte Zverev, der anschließend auch zum Unmut des Publikums seinen Schläger warf, sich nur langsam beruhigte und einer Punktstrafe knapp entging.
Bereits bei seinem ersten Sieg im Turnier gegen den Italiener Mattia Bellucci (6:4, 6:2) hatte Zverev verschiedene Male mit den Schiedsrichterentscheidungen gehadert. Gegen Griekspoor aber fing er sich schließlich wieder, sicherte sich nach 67 Minuten im Tie Break den ersten Satz und schrie seine Freude ungewöhnlich laut heraus.
"Ich hatte immer wieder Unglück mit den Schiri-Entscheidungen. Wir machen auch viele Fehler, die Umpires auch", sagte die Nummer drei der Welt im On-Court-Interview nach dem Match. "Wir spielen so viele Matches während der Saison, wir geben immer alles und wenn etwas passiert, was wir nicht beeinflussen können, ist das sehr frustrierend. Aber alle sind menschlich und Fehler passieren - auch auf unserer Seite."
Zverev verwandelt 8. Matchball
Anschließend aber wirkte der French-Open-Finalist völlig kraftlos - den zweiten Durchgang schenkte er beinahe ohne Gegenwehr ab. Er ging nach nur einer guten halben Stunde an den 28 Jahre alten Niederländer.
Für seinen Kontrahenten hatte der Deutsche im Anschluss lobende Worte übrig: "Ich habe immer Probleme, wenn ich gegen ihn spiele. Meiner Meinung nach gehört er in die Top 15, Top 10 der Welt."
Im Entscheidungssatz ging es schließlich wieder ausgeglichen zu, die Entscheidung fiel nach vier vergebenen Matchbällen des Deutschen im Tiebreak. Zverev (27) behielt die Nerven und setzte sich mit dem erfolgreichen achten Matchball nach 2:48 Stunden durch.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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