ATP Masters in Shanghai: Jannik Sinner und Daniil Medvedev verhindern frühen Knockout, Carlos Alcaraz auf Kurs

Jannik Sinner und Daniil Medvedev sind ihren Favoritenrollen in der 3. Runde des ATP Masters von Shanghai nur mit Mühe gerecht geworden. Der Weltranglistenerste aus Italien drehte sein Match gegen den Argentinier Tomás Etcheverry und gewann 6:7 (3:7), 6:4, 6:2. Medvedev verlor gegen Matteo Arnaldi aus Italien ebenfalls den ersten Satz, behielt letztlich aber mit 5:7, 6:4, 6:4 die Oberhand.

ATP Shanghai : Highlights - Sinner - Etcheverry

Quelle: Eurosport

Carlos Alcaraz hatte gegen Außenseiter Wu Yibing aus China, aktuell an Position 560 des ATP-Rankings notiert, zunächst Schwierigkeiten.
Der vierfache Grand-Slam-Turniersieger aus Spanien musste in den Tiebreak, verhinderte beim 7:6 (7:5), 6:3 aber einen Satzverlust.
"Ich will nicht sagen, dass ich überrascht war, aber es war das erste Mal, dass ich gegen ihn gespielt habe. Er hat Nicolas Jarry locker 6:2, 6:2 geschlagen, das ist beeindruckend. Ich musste mich darauf konzentrieren, mein Bestes zu geben", erklärte Alcaraz. Er habe allerdings "nicht das Gefühl gehabt, die Partie zu dominieren".
Der 21-Jährige bekommt es nun mit dem Sieger des französischen Duells zwischen Gaël Monfils und Ugo Humbert zu tun.

Sinner: "Das war heute der Schlüssel"

Jannik Sinner musste beißen gegen einen bravourös kämpfenden Tomás Etcheverry.
Der Argentinier ließ sich im entscheidenden dritten Satz auch von einem 1:3-Rückstand nicht schocken, vergab im sechsten Spiel aber zwei Breakchancen zum Ausgleich.
So war es Sinner, dem kurz darauf ein weiteres Break zum 5:2 gelang. Bei eigenem Aufschlag beendete der Branchenprimus die Begegnung schließlich nach 2:39 Stunden zu seinen Gunsten.
"Es war ein sehr hartes Match, körperlich und mental. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich es überstanden habe. Manchmal muss man auf seine Chancen warten und versuchen, mental ruhig zu bleiben. Das habe ich getan und das war heute der Schlüssel", analysierte Sinner.
Im Achtelfinale trifft der Südtiroler nun auf US-Profi Ben Shelton oder Roberto Carballés Baena aus Spanien.

Medvedev nach Sieg: "Deshalb ist Tennis so verrückt"

"Es war ein sehr hartes, ein sehr enges Match", bekannte Daniil Medvedev nach seiner Partie gegen Sinners Landsmann Matteo Arnaldi, die satte 2:44 h dauerte.
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ATP Shanghai : Medvedev survives Shanghai scare from Arnaldi

Quelle: SNTV

"Ich hatte das Gefühl, dass ich im ersten Satz wahrscheinlich der bessere Spieler war, mehr Chancen hatte. In den anderen Sätzen war es meiner Meinung nach enger. Vielleicht war er in einigen Momenten sogar im Vorteil, aber deshalb ist Tennis ja auch so verrückt", führte der US-Open-Champion von 2021 aus.
Im Achtelfinale wartet nun der Sieger der Partie zwischen Stefanos Tsitsipas und Alexandre Müller auf Medvedev.

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