Mats Wilander exklusiv über Carlos Alcaraz und Jannik Sinner: "Niemand hat jemals besseres Tennis gespielt"

Mats Wilander sieht für Carlos Alcaraz und Jannik Sinner kein Limit: "Sie treten in die Fußstapfen der großen Drei, was das Niveau angeht", so die Tennis-Ikone exklusiv bei Eurosport. Der Vergleich möge sich ob der noch jungen Karrieren des 21-jährigen Alcaraz und des 23-jährigen Sinner übertrieben anhören, aber für Wilander gibt es Parallelen zu Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer.

Highlights: Sinner thumps Daniel to advance in Shanghai

Quelle: Eurosport

"Ich muss zurückgehen und den Vergleich mit Novak Djokovic zu Beginn seiner Karriere ziehen, wo wir dachten, na ja, offensichtlich ist er ein großartiger Spieler. Offensichtlich macht er nie Fehler. Dann hat er gelernt, wie man Drop Shots und Slice-Rückhand schlägt und ans Netz kommt", erklärt Wilander im exklusiven Eurosport-Interview.
"Ich hoffe, dass Roger, Novak und Rafa nicht zuhören, aber wenn Sinner und Alcaraz ihr Bestes geben, gibt es keinen Zweifel daran, dass niemand jemals besseres Tennis gespielt hat."
Der siebenfache Grand-Slam-Turniersieger aus Schweden adelt die beiden Youngster aus Italien und Spanien - und hebt sie mit ihrem Spielstil sogar über das Zauber-Niveau der sogenannten Big 3.
Gerade von den Besten zu lernen, sei ein sehr wichtiger Bestandteil der Weiterentwicklung, beschreibt Wilander den Aufstieg der beiden. Und von wem ließe es sich besser abschauen als von Federer, Djokovic und Nadal? "In diese Fußstapfen treten nun Sinner und Alcaraz", sagt Wilander.

"Auf einer Stufe mit besten Sportereignissen aller Zeiten"

Gerade das dramatische Finale beim ATP-Turnier von Peking überzeugte den dreifachen French-Open-Champion. "Carlos und Jannik haben in Peking eine unterhaltsame Show geboten. Für mich steht das auf einer Stufe mit den absolut besten Sportereignissen aller Zeiten. Und das passiert jedes Mal, wenn sie spielen", betont der 60-Jährige.
In einem extrem knappen Endspiel setzte sich Alcaraz nach einem fast dreieinhalbstündigen Krimi mit 6:7 (6:8), 6:4, 7:6 (7:3) gegen die Nummer eins der Welt aus Südtirol durch. "Sie sorgen für Spannung, sie sorgen für Unterhaltung", lobt Wilander.
Alcaraz und Sinner treten derzeit zusammen mit vielen weiteren Topstars wie Alexander Zverev beim Masters in Shanghai an. Dort könnten es im Halbfinale zur Neuauflage des Peking-Endspiels kommen.
Zverev sieht die Youngster frühestens im Finale, müsste davor aber den Fluch gegen Taylor Fritz brechen.
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Alcaraz souverän gegen Lokalmatador - die besten Szenen

Quelle: Perform


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