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Zverev trotz Absacken in der Weltrangliste optimistisch: "Jahr kann nur besser werden"

Zverev trotz Absacken in der Weltrangliste optimistisch: "Jahr kann nur besser werden"

06/08/2019 um 10:42Aktualisiert 06/08/2019 um 10:43

Das Jahr 2019 war bisher nicht das beste Jahr für Alexander Zverev. Er gewann bisher nur einen Titel – im Mai in Genf – und blieb auch bei den bisherigen drei Grand-Slam-Turnieren hinter den Erwartungen zurück. Hinzu kommt die Trennung von seinem Trainer Ivan Lendl und der Rechtsstreit mit seinem bisherigen Manager Patricio Apey. Zverev blickt trotzdem optimistisch auf die Hartplatzsaison voraus.

Beim Medientermin in Montréal ließ der Hamburger leicht ironisch vernehmen:

    "Es war ein furchtbares Jahr für mich, oder? Ich stehe immer noch unter den Top Ten im Race nach London und bin die Nummer fünf der Welt. Man kann das Glas immer halb leer oder halb voll sehen."

    Zverev gehört tatsächlich erstmals seit knapp zwei Jahren nicht mehr zu den Top Fünf der Tennis-Weltrangliste. Der 22-Jährige rutsche zwei Plätze ab, von Platz fünf auf Platz sieben.

    Der Deutsche räumte in Montréal erneut ein, dass 2019 nicht sein bestes Jahr gewesen sei. Er sagte: "Für mich kann das Jahr nur besser werden", er betonte jedoch auch: "Es ist nicht alles so schlecht, wie jeder denkt."

    Leistungsaufschwung in Montréal

    In Montréal soll es für Zverev nun endlich aufwärts gehen. Dort hatte der 22-Jährige im Finale 2017 gegen Roger Federer gewonnen. Zverev meinte:

    "Es hilft, an Orte zurückzukommen, wo es gut gelaufen ist und an denen man sich wohlfühlt. Ich hoffe, dass es hier anfängt. Ich hoffe, dass es hier passiert. Ich werde den Hard-Court-Swing durchspielen, und dann werden wir sehen. "

    Zverev hat für die erste Runde in Montréal ein Freilos. Sein erstes Match bestreitet er dann entweder gegen Marton Fucsovics oder Cameron Norrie. Anschließend könnte er auf Nikoloz Basilashvili treffen. Dem Georgier unterlag er erst vor wenigen Tagen in Hamburg.

    Der Weltranglisten-Siebte ist in Montréal an Nummer drei gesetzt. Favorit auf den Turniersieg ist Rafael Nadal.

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