Alexander Zverev meldet sich beim Masters in Toronto nach Erstrunden-Debakel in Wimbledon erfolgreich zurück

Alexander Zverev ist 28 Tage nach seinem schmerzhaften Erstrunden-Aus in Wimbledon beim Hartplatzturnier in Toronto erfolgreich auf die ATP-Tour zurückgekehrt. Der Weltranglistendritte, der in Abwesenheit von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz an Position eins gesetzt ist, gewann sein Zweitrundenmatch gegen den Australier Adam Walton 7:6 (8:6), 6:4. In der ersten Runde hatte Zverev ein Freilos.

Alexander Zverev bejubelt seinen Sieg in Toronto

Fotocredit: Imago

Alexander Zverev winkte nach dem 499. Sieg seiner Karriere ins Publikum, schrieb Autogramme auf Mützen und verschwand dann lächelnd in Richtung Dusche.
"Manchmal geht es einfach nur ums Gewinnen", sagte der Hamburger nach seiner Rückkehr auf die Tennistour und wirkte zufrieden: "Ich habe vier Wochen pausiert, und diese Auszeit brauchte ich auch. Jetzt freue ich mich, wieder zu spielen."
28 Tage nach seinem schmerzhaften Erstrunden-Aus in Wimbledon traf Zverev in Toronto auf den Australier Adam Walton. Beim 7:6 (8:6), 6:4 zeigte die Nummer drei der Welt vor allem Nervenstärke.
Beim Stand von 5:5 im Tiebreak des ersten Satzes kam es zum längsten Ballwechsel des Jahres auf der ATP-Tour. Nach 52 Schlägen hatte Zverev das bessere Ende für sich.

Zverev startet Vorbereitung auf US Open

"Das war ein sehr wichtiger Moment, ein sehr wichtiger Punkt für mich. Ich hatte auch ein wenig Glück", sagte der 28-Jährige später. Kurios wurde es, als Zverev kurz darauf beim Stand von 7:6 vermeintlich mit einem Ass den Satz beendete, einen lauten Schrei der Erleichterung ausstieß, der Schiedsrichter den Aufschlag aber im Aus gesehen hatte. Das Publikum lachte, Zverev blieb cool und nutzte den Satzball im zweiten Versuch.
"Ich weiß, das war nicht das schönste Match, aber die Pause war lang. Morgen ist ein neuer Tag und ich hoffe, dass ich dann besser bin", sagte Zverev. Bei dem mit 9,2 Millionen US-Dollar dotierten Hartplatzturnier in Kanada ist er in Abwesenheit von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz an Position eins gesetzt.
Zverev hatte nach seinem Aus in Wimbledon von mentalen Problemen berichtet, anschließend reiste er nach Mallorca und trainierte dort in der Akademie von Rafael Nadal mit dessen Onkel Toni. Das Training bei Nadal hab ihm geholfen: "Er ist eine Persönlichkeit, die dir auch Selbstvertrauen geben kann."
Genau das wird der beste deutsche Tennisspieler in den kommenden Wochen brauchen, am 24. August beginnen die US Open in New York.

Zverev nun gegen Arnaldi

In der Woche zuvor wird Zverev an der Seite der Schweizerin Belinda Bencic am vorgeschalteten Mixed-Turnier teilnehmen, wie der Veranstalter bestätigte. Die Gewinner des Turniers am 19. und 20. August kassieren eine Siegprämie von einer Million Dollar.
In Toronto geht es für Zverev gegen Matteo Arnaldi weiter, den Italiener hatte er im Februar in Acapulco ebenfalls auf Hartplatz in drei Sätzen geschlagen, ehe er völlig überraschend dem Qualifikanten Learner Tien unterlag. Ein Sieg wäre sein 500. im Einzel auf der ATP-Tour. Eine Marke, die vor Zverev nur 58 Spieler erreicht haben.
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(SID)
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Weil er lieber zockte: Kyrgios hat "Turniere und Trainings verpasst"

Quelle: SNTV


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