Medvedev verlässt Court nach Niederlage in Toronto ohne Schläger und Tasche - Popyrin bleibt verdutzt zurück
VonNiklas Bien
Publiziert 01/08/2025 um 12:01 GMT+2 Uhr
Das Masters in Toronto war für Daniil Medvedev ein kurzer Ausflug: In der Nacht auf Freitag verlor der 14. der Weltrangliste sein Drittrundenmatch 7:5, 4:6, 4:6 gegen Alexei Popyrin. Danach wurde es kurios: Medvedev schüttelte seinem Gegner die Hand und verließ direkt den Court. Popyrin und Co. blieben verdutzt zurück - genau wie sein Equipement, das Medvedev einfach liegen ließ.
Highlights: Medvedev verzweifelt an Ballwand Popyrin
Quelle: SNTV
Medvedev lässt seinen Emotionen nach Niederlagen gerne mal freien Lauf.
Seine Reaktion nach dem Ausscheiden gegen den Australier Alexei Popyrin bietet jedoch deutlich mehr Interpretationsspielraum als etwaige verbale Auseinandersetzungen mit den Unparteiischen.
Der Turniersieger von 2021 war nach drei Sätzen und 2:30 Stunden geschlagen. Statt seinen Frust nach außen zu tragen, verschwand der 29-Jährige so schnell er konnte aus dem Blickfeld der Kameras.
Seine Tasche mitzunehmen genoss dabei offenbar keine Priorität: Sein komplettes Equipment blieb erstmal auf dem Court zurück.
Medvedev sorgt für Spaß, Popyrin kommt weiter
Dass Medvedev in der Nacht zu Freitag speziell aufgelegt war, zeigte sich indes schon während des Matches - exemplarisch in einer Szene: Ein Return von Popyrin kam mit niedriger Geschwindigkeit in die Richtung des 29-Jährigen.
Der setzte zum beidhändigen Rückhand-Volley an und verfehlte den Ball mit voller Wucht - und offenbar mit voller Absicht. Der Ball flog ins Aus, der Punkt ging an Medvedev und der Russe machte eine Geste, als würde er in die Ferne blicken.
Während Medvedev später ausschied, trifft der Australier am Samstag im Achtelfinale auf Holger Rune.
Popyrin - aktuell 26. der Weltrangliste - hatte das ATP-1000-Turnier in Kanada im vergangenen Jahr überraschend gewonnen. Der letzte Spieler, der das Turnier zweimal in Folge gewann, war Rafael Nadal mit seinen Erfolgen 2018 und 2019.
Medvedev dagegen purzelte nach schwachen Leistungen zuletzt aus den Top Ten. Zur Erinnerung: Im Februar 2022 war der Russe noch die Nummer eins der Welt, nachdem er 2021 das mit Abstand erfolgreichste Jahr seiner Karriere gespielt und die US Open gewonnen hatte.
Das könnte Dich auch interessieren: Interna ausgeplaudert? Darum trennte sich Sinner von Physio-Team
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/08/01/image-a00979c7-c976-4282-b78f-58a6eaa70c33-85-2560-1440.png)
Traum-Winner en masse - aber Musetti scheitert überraschend
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung