Interna ausgeplaudert? Darum trennte sich Jannik Sinner von Physiotherapeut und Fitnesstrainer

Wenige Tage vor dem Start von Wimbledon hatte sich Jannik Sinner überraschend von Physiotherapeut Ulises Badio und Fitnesstrainer Marco Panichi getrennt. Die italienische Zeitung "Corriere della Sera" will nun den Grund dafür erfahren haben. Demnach sei dem Weltranglistenersten sauer aufgestoßen, dass Panichi in Interviews - unter anderem nach den French Open - interne Details preisgegeben hatte.

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Quelle: Eurosport

Panichi und Badio waren erst im September 2024 zum Team des Südtirolers gestoßen. Rund neun Monate und zwei Grand-Slam-Siege später war die Zusammenarbeit schon wieder beendet.
Knackpunkt sei nach Informationen der "Corriere della Sera" ein Interview von Fitnesscoach Panichi im Nachgang der French Open gewesen.
Das ehemalige Teammitglied von Novak Djokovic hatte in einer Medienrunde davon berichtet, dass Sinner nach dem dramatisch verlorenen Finale in Paris 15 Minuten in der Kabine geweint habe und von der Unterstützung des Publikums für Gegner Carlos Alcaraz frustriert gewesen sei.
Informationen, die aus Sicht des vierfachen Grand-Slam-Champions offenbar nicht in die Öffentlichkeit gehörten. Dass nicht nur Panichi, sondern auch Badio seinen Hut nehmen musste, sei dem Bericht zufolge dagegen ein "Kollateralschaden" gewesen.

Sinner bittet um Ruhe und liefert

Unter anderem Andy Roddick hatte sich damals in seinem Podcast "Served" verwundert über den Schritt des 23-Jährigen gezeigt.
"Ich weiß nichts, aber ich vermute, dass es etwas neben dem Platz sein muss", sagte der US-Amerikaner: "So etwas würde man nicht tun, wenn man versucht, sein erstes Wimbledon zu gewinnen."
Sinner selbst war nach der Trennung darum bemüht, die Geschichte nicht aufkochen zu lassen. Es sei "nichts Großes" passiert und er sei nun in Wimbledon, um "gutes Tennis" zu spielen.
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Jannik Sinner im Austausch mit seinen ehemaligen Teammitgliedern Ulises Badio (l.) und Marco Panichi (r.).

Fotocredit: Getty Images

Mit Erfolg: Sinner setzte sich im Finale 4:6, 6:4, 6:4, 6:4 gegen Alcaraz durch und gewann zum ersten Mal den Rasenklassiker von London.
Wie im Tennis üblich, hat sich das Personalkarussell mittlerweile wieder weitergedreht: Panichi coacht den Weltranglisten-Neunten Holger Rune, Sinner hat seinen alten Fitnesstrainer Umberto Ferrara zurückgeholt - die Wege hatten sich nach der Doping-Affäre des 23-Jährigen im vergangenen Herbst zunächst getrennt.
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Quelle: SNTV


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