Kritik von Taylor Fritz und Andrey Rublev beim Masters in Toronto - Andrea Petkovic erklärt Bälle-Problematik

Beim ATP-Masters in Toronto sind wieder einmal die Tennisbälle ein großes Thema. Unter anderem Taylor Fritz und Andrey Rublev beschwerten sich über die Beschaffenheit der Filzkugeln. Der US-Amerikaner bezeichnete die Bälle von Wilson sogar als schwierigste im ganzen Jahr. Andrea Petkovic versuchte nun, in einem Beitrag bei "Substack" die Probleme der Tennisstars genauer zu erläutern.

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Quelle: SNTV

Es habe vor allem in den ersten Runden massenhaft Doppelfehler gegeben, dazu zahlreiche ungezwungene Fehler, so die ehemalige Topspielerin. In diesem Jahr wechselte der Veranstalter bei den Bällen von "Slazenger" auf "Wilson US Open".
Hinzu kommt der jährliche Wechsel des Austragungsortes zwischen Toronto und Montreal. "Wenn Sie sich gefragt haben, warum einige der Spiele qualitativ nicht auf einem ganz hohen Level waren: Der Wechsel von Sandplatz zu Rasen ist in etwa so wie der Wechsel von Slazenger zu Wilson bei Tennisbällen", meinte nun Petkovic.
Man müsse sich vom "schwersten zum leichtesten innerhalb weniger Tage" umstellen. Auch die Beschaffenheit der beiden Bälle variiere stark. "Während der Slazenger-Ball beim Spielen aufquillt, wird der Wilson-Ball (außer bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit) fast völlig glatt."
Fritz hatte erklärt, er habe "unglaublich große Schwierigkeiten", den Ball ins Spielfeld zu bringen. Sein nächster Gegner gab zudem zu, dass er lieber in Montreal spiele.

Rublev: "Schwer, den Ball zu kontrollieren"

"Für mich sind die Bedingungen völlig anders. In Montreal war es genau umgekehrt. Die Plätze waren weder schnell noch langsam, sondern gut bespielbar; man spielt viele Ballwechsel. Man muss laufen, man muss nachdenken, und obendrein war es einfacher, den Ball zu kontrollieren."
In Toronto seien die Plätze "extrem schnell und es ist sehr schwer, den Ball zu kontrollieren. Der Ball fliegt einfach überall hin. Es ist sehr schwer, einen Rhythmus zu finden."
Manchmal seien die Bälle "unvorhersehbar. Man macht immer das Gleiche und plötzlich fliegt der Ball fünf Meter weit", so der Russe, der nun im Viertelfinale des Toronto-Masters ausgerechnet auf Mitkritiker Fritz trifft.

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