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ATP Wien: Novak vergibt drei Matchbälle - Shapovalov gescheitert
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Publiziert 26/10/2020 um 22:02 GMT+1 Uhr
Dennis Novak ist beim ATP-Turnier in Wien dramatisch an Kevin Anderson gescheitert. Österreichs Nummer zwei, dessen Kumpel Dominic Thiem in der Wiener Stadthalle phasenweise mitzitterte, vergab gegen den früheren US-Open- und Wimbledon-Finalisten im dritten Satz drei Matchbälle in Serie und verlor letztlich 7:6 (7:2), 4:6, 6:7 (6:8). Im finalen Tiebreak hatte Novak schon 6:3 geführt.
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Dennis Novak hat bei den mit rund 1,5 Millionen Euro dotierten Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle das Achtelfinale verpasst.
Nach 2:45 Stunden verlor der 27 Jahre alte Österreicher gegen den Südafrikaner Kevin Anderson. Im Tiebreak des dritten Satzes führte Novak schon 6:3, doch dann machte der frühere Weltranglistenfünfte fünf Punkte in Folge und ging als Sieger vom Platz.
Bei 6:5 hatte sich Novak zu allem Überfluss einen Doppelfehler geleistet. "Ich habe im Kopf gehabt, dass er auf meinen zweiten draufgehen wird", sagte er, "das ist leider in die Hose gegangen."
Novak-Trainer Julian Knowle kritisierte, man habe "gesehen, dass das Tennis nicht nur von den Schlägen entschieden wird, sondern auch im Kopf. Dennis hat ein Potenzial eines Top-50-Spielers. Da erwarte ich mehr. Er hat zu viele Löcher im Jahr, in denen er Durchhänger hat."
Scherben auf dem Platz - Shapovalov schnell wieder runter
Kurios: Bei 1:1 im dritten Satz war ein Scheinwerfer in der Stadthalle kaputt gegangen, Scherben regneten aufs Spielfeld und mussten erst von einer Kehrmaschine beseitigt werden, ehe es weitergehen konnte.
Vor dem dritten Satz hatte sich Anderson, der 2017 Rafael Nadal im Finale der US Open und 2018 Novak Djokovic im Endspiel von Wimbledon unterlegen war, verletzungsbedingt behandeln lassen. Im Achtelfinale trifft der 34-Jährige auf Pablo Carreño Busta, der gegen Gael Monfils von einer Aufgabe des Franzosen profitierte (6:1, 2:0).
Für eine Überraschung sorgte indes der österreichische Youngster Jurij Rodionov. Der 21-Jährige schlug den deutlich etablierteren gleichalten Kanadier überraschend 6:4, 7:5.
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