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ATP Wien: Alexander Zverev gibt Österreich-Youngster Joel Schwärzler eine Lehrstunde - 68-Minuten-Show zum Auftakt
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Update 21/10/2024 um 19:55 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat problemlos das Achtelfinale beim ATP-Turnier in Wien erreicht. Der Hamburger bezwang zum Auftakt den 18-jährigen Lokalmatador Joel Schwärzler mit 6:2, 6:2. Nach gerade einmal 68 Minuten Spielzeit verwandelte Zverev seinen vierten Matchball. 2021 hatte der Olympiasieger das Turnier in Wien, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des Abschieds von Dominic Thiem steht, gewonnen.
Alexander Zverev feiert einen lockeren Auftaktsieg in Wien
Fotocredit: Imago
Dank seines souveränen Auftaktsiegs in Wien stellte Zverev seine 2018 aufgestellte Bestmarke von 60 Siegen in einer Saison auf der Tour ein.
"Es war ein gutes Jahr mit Höhen und Tiefen. Die ersten sechs Monate waren großartig. In Wimbledon habe ich mir dann aber eine Knieverletzung zugezogen, anschließend hatte ich Probleme mit der Lunge. Ich habe danach meine Form ein wenig verloren über die Hartplatz-Turniere in den USA. Ich versuche meinen Rhythmus wieder zu finden und das Jahr stark zu beenden", sagte der 27-Jährige im anschließenden On-Court-Interview.
Um einen Rekord aufzustellen, muss sich Zverev in der Runde der letzten 16 entweder gegen Alex Michelsen oder Marcos Giron (beide USA) durchsetzen. Nur der Weltranglistenerste Jannik Sinner (Italien) hat die Marke mit mittlerweile 65 Siegen in dieser Saison schon geknackt.
Für seinen unterlegenen Gegner hatte die deutsche Nummer eins indes nur lobende Worte parat. "Er ist ein wunderbarer Spieler und wird eine tolle Karriere haben", sagte er und erinnerte sich dabei an die Anfangsjahre seiner Karriere zurück.
Zverev fühlt mit Schwärzler: "Weiß, wie sich das anfühlt"
"Wenn du bei deinem Heimturnier vor so einer Kulisse gegen die Nummer drei der Welt spielst, ist das keine leichte Aufgabe", nahm Zverev seinen neun Jahre jüngeren Kontrahenten in Schutz.
"Ich habe das als 17-Jähriger in Hamburg gegen David Ferrer durchgemacht und damals nur ein Spiel gewonnen. Ich weiß, wie sich das anfühlt", ergänzte er.
Dabei tankte Zverevs junger Gegner, der in der Weltrangliste auf Platz 347 rangiert, mit dem gewonnenen Aufschlagspiel zum Start der Partie Selbstvertrauen. Dann aber machte Zverev ernst, der erste Satz ging nach einem kraftvollen und konzentrierten Auftritt in 31 Minuten an den Tokio-Olympiasieger.
Zverev kennt keine Gnade
Zwar blitzte auch danach Schwärzlers Können auf, doch Zverev spulte sein Programm weiter abgeklärt ab. Am Ende tat er sich aber doch noch einmal kurz schwer.
Bei 5:1-Führung vergab er drei Matchbälle, nach insgesamt 1:08 Stunden nutzte Zverev aber dann die nächste Chance auf den Sieg bei eigenem Aufschlag.
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