ATP Wien: Zverev setzt Viertelfinal-Serie fort - Sinner souverän, Medvedev verliert Final-Revanche

Alexander Zverev hat trotz körperlicher Probleme das Viertelfinale des ATP-Turniers in Wien erreicht. Der an Nummer zwei gesetzte Hamburger bezwang in der Stadthalle der österreichischen Hauptstadt den Qualifikanten Matteo Arnaldi (Italien) 6:4, 6:4 und trifft nun auf Tallon Griekspoor (Niederlande). Für Zverev, der in Wien 2021 den Titel geholt hatte, war es das dritte Duell mit Arnaldi 2025.

Zverev siegt glatt - Arnaldi macht den besten Punkt

Quelle: SNTV

"Ich fand das Match heute etwas besser. Es ist aber auch schwierig, auf dem Platz zu stehen und nicht zu wissen, ob man physisch überhaupt bereit ist, zu spielen oder nicht", sagte Zverev, der in der ersten Runde gegen den Schotten Jacob Fearnley deutlich mehr Probleme gehabt hatte.
Gegen Arnaldi konnte er sich aber auf seinen Aufschlag verlassen, im gesamten Match ließ er nur einen Breakball zu. Er selbst nahm der Nummer 72 der Weltrangliste im ersten Satz beim Stand von 4:4 das Service ab, im zweiten Durchgang gelang ihm ein frühes Break zum 2:1 - das reichte.
Sowohl in Acapulco (Februar) als auch in Toronto (Juli) hatte er gegen Arnaldi den ersten Satz verloren, das Match aber gewonnen. In der Runde der letzten acht wartet nun Griekspoor, gegen den er im März in Indian Wells verloren hatte. Die letzten beiden Duelle gingen aber an den Deutschen.
Zverev kämpft seit Wochen mit Rückenschmerzen und körperlichen Problemen, auch im Vorfeld des Hallenturniers in Österreich habe es "leider einige Unsicherheiten" gegeben, hatte der Hamburger nach seinem Zittersieg gegen Fearnley gesagt.

Sinner hält Serie - Medvedev raus

Ausgeschieden ist derweil Daniil Medvedev. Zverevs Angstgegner verlor in der Neuauflage des Finals von Almaty, dass der Russe gegen den Franzosen Corentin Moutet gewonnen hatte, im Achtelfinale 6:7 (3:7), 4:6.
Nach Zverev löste der topgesetzte Jannik Sinner (Italien) die Aufgabe gegen seinen Landsmann Flavio Cobolli souverän: mit 6:2, 7:6 (7:4) behielt der Südtiroler seine weiße Weste auf der Tour im Duell gegen Landsmänner. "Er spielt eine unglaubliche Saison, er ist einer der wenigen Talente, gegen die ich noch nie gespielt habe", meinte Sinner nach dem Match: "Ich bin froh, dass ich mich durchgesetzt habe."
Sinner trifft nun im Viertelfinale auf den Kasachen Alexander Bublik, gegen den er in der zweiten Runde von Halle dieses Jahr schon verloren hat.
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Es bleibt dabei: Sinner behält weiße Weste gegen Landsmänner

Quelle: Perform

Zverev schaut schon auf Paris

Zverev will sich die Fitness im laufenden Spielbetrieb zurückholen - nach dem Turnier in Wien steht das vom ihm sehr geschätzte Masters in Paris an, wo er als Titelverteidiger 1000 Punkte zu verteidigen hat.
Trotz seiner nicht optimalen Verfassung plant Zverev sein Comeback im deutschen Davis-Cup-Team, das in Bologna (18. bis 23. November) im Viertelfinale auf Argentinien trifft. Zuvor steht außerdem noch das ATP-Saisonfinale in Turin (9. bis 16. November) an.
Zverev stand auch bei seinen letzten vier Teilnahmen in Wien immer mindestens im Viertelfinale (2017, 2021, 2023, 2024), wo dann allerdings dreimal Endstation war. 2021 gewann er das Finale gegen Frances Tiafoe (USA). Bei seiner Premiere 2014 war er 17-jährig in der Qualifikation gescheitert.
(SID)
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Moutet rächt sich an Medvedev für Final-Niederlage

Quelle: SNTV


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