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Zverev wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe

Zverev wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe
Von Eurosport

14/11/2019 um 10:31Aktualisiert 14/11/2019 um 17:47

Alexander Zverev hat sich nach seinem zweiten Gruppenspiel bei den ATP-Finals in London gegen aufkommende Schummel-Vorwürfe zur Wehr gesetzt. Eine TV-Kamera hatte bei seiner 3:6, 2:6-Niederlage gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas am Mittwochabend eingefangen, wie der 22-Jährige während eines Seitenwechsels mehrere Sekunden mit seiner Hand in seiner Sporttasche herumgedrückt hatte.

In den sozialen Netzwerken hatte sich daraufhin eine Diskussion entwickelt, ob Zverev möglicherweise ein Handy bedient habe. Mobiltelefone und Kommunikationsmittel jedweder Art sind während den Matches verboten, weil sie die Möglichkeit zu illegalem Coaching bieten. "Mein Handy war in der Umkleidekabine", behauptete Zverev allerdings:

    "Ich weiß nicht genau, was sie da gesehen haben, aber mein Handy kann es nicht gewesen sein. Vielleicht eine Trinkflasche."

    Mittlerweile hat sich auch die ATP zu Wort gemeldet und erklärt: "Die ATP kann bestätigen, dass es keinen Verstoß gegen die ATP-Regeln von Alexander Zverev gegeben hat".

    Gewinnt Tsitsipas im anderen Duell der Gruppe "Andre Agassi" gegen Rafael Nadal, genügt ihm dazu sogar bereits ein Satzgewinn.

    "Was soll ich machen - das war kein gutes Match von mir und ein sehr gutes Match von ihm. Das passiert", sagte Zverev bei "Sky" zur Niederlage. Zum Match gegen Medvedev, gegen den er zuletzt im Masters-Finale von Schanghai verloren hatte, sagte der Finals-Titelverteidiger: "Jetzt ist es so wie im letzten Jahr, dieselbe Situation. Ich habe es selbst in der Hand. Ich muss einfach befreiter und gut auf dem Platz kommen, gutes Tennis zeigen."

    (SID)