Boris Becker Coach von Alexander Zverev? Das sagt Deutschlands Nummer eins

Alexander Zverev kämpft derzeit bei den ATP Finals in London darum, die Saison zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. Der 22-Jährige hatte sich in diesem Jahr mehr erwartet, vor allem bei den Grand-Slam-Turnieren lief es nicht wie erhofft. Nach der Trennung von Coach Ivan Lendl im Juni gilt Boris Becker wieder als möglicher Trainerkandidat. Nun hat Zverev den Spekulationen neue Nahrung gegeben.

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Fotocredit: Eurosport

Zugegeben, die Trainerfrage bei Alexander Zverev ist nicht ganz so brisant und medial aufgeladen wie die beim FC Bayern München. Und doch ist die Frage, wer Deutschlands talentiertesten Tennisspieler trainiert, hochinteressant. Im Moment macht das der Herr Papa, Alexander Michailowitsch Zverev. Hat immer gut funktioniert, die Entwicklung des Sohnes ging steil nach oben. Bis fast an die Spitze - aber eben noch nicht ganz.
Um den letzten Schritt zu machen, hatte das Familienunternehmen Zverev Ivan Lendl als Coach engagiert. Der ehemalige Weltklassespieler sollte Zverev auch bei Grand-Slam-Turnieren zu Erfolgen verhelfen. Im Juli dieses Jahres kam es dann nach nicht einmal einem Jahr zur Trennung, die von einigen Misstönen begleitet war.
"Du trainierst zwei Stunden lang, und eine halbe Stunde davon steht er mit dem Rücken zu mir und erzählt, wie er am Morgen davor Golf gespielt hat", hatte Zverev seinen Trainer beim Turnier in Hamburg sogar öffentlich kritisiert.

Zverev kündigt Gespräch mit Becker an

Mit der aktuellen Situation ohne Lendl und mit dem Papa als Coach kann der 22-Jährige aber sehr gut leben, wie er im Interview mit der "Sport Bild" erklärte: "Momentan bin ich sehr glücklich mit dem Team, das ich habe. Ich musste mich erst wieder selbst finden, und das tue ich am besten mit den Leuten, die ich seit 20 Jahren um mich habe und die ich am besten kenne."
Nichtsdestotrotz werden nun die Spekulationen wieder lauter, wonach Boris Becker möglicherweise das Traineramt im Team Zverev übernehmen könnte. Der 51-Jährige arbeitet derzeit als Experte für Eurosport und Head of Men's Tennis beim Deutschen Tennisbund (DTB). Und auch Zverev trägt sich mit dem Gedanken, Becker zu engagieren:
Das Gespräch soll in Australien stattfinden, wo Zverev und Becker ab dem 3. Januar beim ATP Cup gemeinsam um den Titel kämpfen. Der aktuelle Weltranligsten-Siebte hat den dreimaligen Wimbledon-Champion zum Kapitän des deutschen Teams ernannt. "Sascha mich gefragt, ob ich das mache - und ich habe mich sehr darüber gefreut", erklärte Becker.

Becker: Das muss Zverev verbessern

Die deutsche Tennis-Legende steht Zverev nahe, scheut sich aber nicht, die Leistungen des Hamburgers auch kritisch zu beleuchten. Im Exklusiv-Interview mit Eurosport stellte Becker erst vor wenigen Tagen klar:
Gut möglich, dass Becker der deutschen Nummer eins ab Januar hauptberufilch dabei hilft, diese Elemente zu finden...
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