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Das reicht? Kurioser Minusrekord bei den ATP Finals

Das reicht? Kurioser Minusrekord bei den ATP Finals

08/11/2019 um 16:08Aktualisiert 08/11/2019 um 16:09

Für Matteo Berrettini ist die Teilnahme bei den ATP Finals ein großer Erfolg. Doch mit seiner Qualifikation für den Showdown der besten acht Tennisprofis stellt der 23-Jährige auch einen kuriosen Rekord auf. Denn seit es die ATP Finals gibt - 2009 löste das Turnier den Masters Cup ab - reichten noch keinem Spieler weniger Punkte als Berrettini (2670 Zähler) zur Qualifikation.

Berrettinis Weg nach London wurde erst frei, als Gaël Monfils bei seinem Heimturnier, dem ATP Masters in Paris, in der vergangenen Woche ausschied. Gegen den Kanadier Denis Shapovalov verlor der exzentrische Franzose im Viertelfinale 2:6, 2:6.

Somit rückte Berrettini auf den achten und letzten Qualifikationsplatz vor. Mit 2670 Punkten - so viele erspielte sich der Italiener seit Januar - konnte sich allerdings noch kein Spieler einen Startplatz bei den ATP Finals erkämpfen. Einzig 2017 und 2011 reichten ebenfalls weniger als 3000 Zähler aus.

Vor zwei Jahren profitierte David Goffin dabei von der verletzungsbedingten Absage Stan Wawrinkas, weshalb der Belgier mit 2975 Punkten nach London durfte. 2011 fuhr der US-Amerikaner Mardy Fish als Achter zu den ATP Finals (2965 Punkte). Im Vergleich dazu: 2014 schaffte Milos Raonic mit 4400 Zählern gerade so die Qualifikation.

Im letzten Jahr hätte es Dominic Thiem als Achter (3895 Punkte) nach London geschafft. Da Rafael Nadal und Juan Martín del Potro aber im Vorfeld absagen mussten, reichten die 3155 Zähler von John Isner, der als Letzter einen Startplatz erhielt.

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