Eurosport
Nick Kyrgios stellt sich schützend vor Novak Djokovic und übt Kritik am Umgang mit dem Serben
Von
Publiziert 07/01/2022 um 10:27 GMT+1 Uhr
In der Diskussion um Novak Djokovic stellt sich nun ein unerwarteter Verbündeter auf die Seite des Serben - Nick Kyrgios. Das Duo hat sich in den letzten Jahren mehrere Schlagabtäusche und Auseinandersetzungen geliefert, doch jetzt stellt sich der Australier vor den Weltranglistenersten. Laut Kyrgios sei die australische Regierung mitverantwortlich daran, dass der Fall derart esakliert.
Eigentlich rivalisiert: Nick Kyrgios und Novak Djokovic
Fotocredit: Getty Images
Als Novak Djokovic im März 2020 mitten in der Corona-Pandemie die Adria Tour ausrichtete, war Nick Kyrgios einer der ersten Spieler, die das Verhalten des Serben öffentlich kritisierten.
Dem erneuten Kritik-Ansturm um die Causa Djokovic Causa Djokovic schloss sich der Australier jedoch nicht an. Kyrgios meldete sich auf "Twitter" zu Wort und rief die Australier auf, "es besser zu machen":
"Schauen Sie, ich glaube definitiv daran, Maßnahmen zu ergreifen, ich wurde wegen anderer und für die Gesundheit meiner Mutter geimpft", so der 26-Jährige. "Aber wie wir mit Novaks Situation umgehen, ist schlecht, wirklich schlecht."
Viel Kritik, wenig Unterstützung
Bei aller Kritik an Djokovic und seinem Verhalten springen dem Serben auch manche Kollegen zur Seite.
Der US-Amerikaner John Isner äußerte sich auf "Twitter" so: "Was Novak gerade durchmacht, ist nicht richtig. Es gibt keine Rechtfertigung für die Behandlung, die er erhält. Er hat sich an die Regeln gehalten, durfte nach Australien einreisen und wird nun gegen seinen Willen festgenommen."
Isner ist der Umgang mit dem Serben zu hart: "Das ist so eine Schande."
Das sieht auch Rivale Kyrgios so und ruft zu Respekt auf: "Er ist einer unserer größten Champions - aber am Ende des Tages ist er ein Mensch."
Das könnte Dich ebenfalls interessieren:
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/01/07/3281847-67154208-2560-1440.jpg)
Innenministerin wehrt sich: "Djokovic wird nicht gefangen gehalten"
Quelle: SID
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung