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Das "Bum-Bum-Bine"-Universum
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Publiziert 15/01/2014 um 17:25 GMT+1 Uhr
Sabine Lisicki zieht es des Öfteren in ihre Wahlheimat Bradenton in Florida. Im Sunshine State, fühlt sich die Weltranglisten-15. pudelwohl. Trotz der schweißtreibenden Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent. Bei den Australian Open ist Lisicki nach eigenen Angaben Opfer der Hitze geworden. Doch ihr Körper war nicht der einzige, der im Glutofen von Melbourne streikte.
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Lisicki hat nicht unrecht, wenn sie sagt, dass jeder Mensch anders auf derartig extreme Bedingungen reagiere. Doch ungeachtet dessen muss sich die 24-Jährige erneut die Frage nach der eigenen Fitness stellen lassen. Und die nach Plan B, den Lisicki noch immer nicht hat, wenn ihr riskantes Powerspiel während eines Matches mehr hop als top ist.
Es passt ins Bild, dass sie ausgerechnet auf dem schnellen Rasen von Wimbledon ihren bislang größten Erfolg gefeiert hat. Während sich Konkurrentinnen wie Angelique Keber stetig weiterentwickeln, scheint Lisicki zu stagnieren - festgefahren in ihrer "Bum-Bum-Bine"-Welt. Und irgendwie beratungsresistent.
Drei Trainer hat die mit einigen neuen Werbeverträgen ausgestattete Berlinerin im vergangenen Jahr verschlissen. Das frühe Aus in Melbourne war ein weiterer Warnschuss. Gut möglich, dass das gerade begonnene Jahr darüber entscheidet, ob aus Lisicki eine konstante Top-Ten-Spielerin wird - oder ob Wimbledon 2013 die einzige Sternstunde in der Karriere der so talentierten Sabine Lisicki bleibt. Es wäre einfach nur schade.
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