Australian Open - Cibulkova traut ihren Augen nicht, Ninja-Schlag begeistert Fans: Der 6. Tag

Dominika Cibulkova konnte es nicht fassen, Mansour Bahrami packte den Ninja-Schlag aus und Alexander Zverev lieferte Rafael Nadal ein spektakuläres Vier-Stunden-Spektakel. Der 6. Turniertag der Australian Open in Melbourne war vollgepackt mit großen Momenten. Wir fassen die Ereignisse beim "Happy Slam" für Euch zusammen.

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Fotocredit: Eurosport

Match des Tages:

Supertalent Alexander Zverev hat dem 14-fachen Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal in der 3. Runde ein Wahnsinns-Match über mehr als vier Stunden geliefert, musste sich aber mit 6:4, 3:6, 7:6 (7:5), 3:6 und 2:6 geschlagen geben. Im fünften Satz hatte der Hamburger mit Krämpfen zu kämpfen, während Nadal in besserer Verfassung war und sich damit das Ticket fürs Achtelfinale sicherte.

Punkt des Tages:

Der mit Abstand skurrilste Punkt des Tages stammt weder aus den Einzelwettbewerben, noch aus den Doppelkonkurrenzen - stattdessen gebührt die Ehre Ex-Profi Mansour Bahrami, der zusammen mit Fabrice Santoro im Legenden-Doppel gegen die McEnroe-Brüder John und Patrick antrat. Dabei packte der Iraner diesen Ninja-Schlag aus:

Entscheidung des Tages:

Dominika Cibulkova traute ihren Augen nicht, als der Aufschlag von Drittrunden-Gegnerin Jekaterina Makarowa gut gegeben wurde. Die Slowakin hatte das komplette anders gesehen und ließ den Ball challengen. Und siehe da: Der Aufschlag war sowas von deutlich im Aus. Es sollte aber ein Teilerfolg für Cibulkova bleiben, die das Match trotzdem mit 2:6, 7:6 (7:3), 3:6 verlor.

Gewinner des Tages:

Wow, was für eine Leistung! David Goffin bekam es mit dem extrem schwer zu spielenden Aufschlag-Spezialisten Ivo Karlovic zu tun. Doch der Belgier zog seinem Kontrahenten komplett den Zahn, dominierte und setzte sich unerwartet klar mit 6:3, 6:2 und 6:4 durch. Ganze 87 Minuten dauerte das Match.

Verliererin des Tages:

Große Bühne, große Hoffnung, aber keine Chance. Die ehemalige Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki stand in ihrer Drittrunden-Partie gegen Johanna Konta auf verlorenem Posten. Mit 3:6 und 1:6 verabschiedete sich die Dänine aus dem Turnier.

Kollision des Tages:

Roberto Bautista Agut gab alles in diesem Ballwechsel gegen David Ferrer, dem Ballkind konnte er dann aber nicht mehr ausweichen. Insgesamt aber lohnte sich der Einsatz für den 28-Jährigen, der das Match mit 7:5, 6:7 (6:8), 7:6 (7:3) und 6:4 für sich entscheiden konnte.
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