Australian Open 2017 - Venus Williams macht Final-Traum am Australia Day perfekt
Der 26. Januar ist nicht nur für Australien, das seinen Nationalfeiertag begeht, ein großer Tag. Auch für Venus Williams ist es ab sofort ein bedeutendes Datum. Die 36-Jährige löste mit einem 6:7 (3:7), 6:2, 6:3 gegen CoCo Vandeweghe das Ticket fürs Finale der Australian Open. Damit hat die US-Amerikanerin im Endspiel-Duell mit Schwester Serena die Chance auf ihren ersten Titel in Melbourne.
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"Das bedeutet mir so viel, auch weil CoCo so gut gespielt hat, ich konnte während des Matches keine Sekunde entspannen", so Williams nach der Partie. "Das ist Wahnsinn und viel mehr, als ich mir je erträumt habe."
Williams steht nach 14 Jahren wieder im Finale der Australian Open und ist mit 36 Jahren die bislang älteste Endspiel-Teilnehmerin von Melbourne in der Open Era. Noch nie zuvor hatte eine Spielerin nach so langer Zeit erneut das Finale erreicht. Bislang waren sieben Jahre das Maximum.
28. Sister Act perfekt
Nach 2:26 Stunden verwandelte Williams ihren vierten Matchball und trug ihren Teil zum 28. Sister Act bei. Bei einem Grand-Slam-Turnier hatten sich die beiden Williams-Schwestern bislang 14 Mal gegenübergestanden - Serena hatte dabei neun Matches gewonnen.
Zuletzt hatte Venus Williams 2009 in Wimbledon in einem Major-Endspiel gestanden. Ein Jahr zuvor hatte sie dort im Rasen-Mekka auch ihren letzten von bislang sieben Grand-Slam-Titel geholt.
Vandeweghe startet gut
Die Weltranglisten-35. Vandeweghe, die im Achtelfinale Titelverteidigerin Angelique Kerber ausgeschaltet hatte, begann stark und punktete immer wieder mit ihrer Vorhand. Mit einem Aufschlagwinner holte sich die 25-Jährige in ihrem ersten Major-Halbfinale den ersten Durchgang.
Doch Williams, die in ihrer Karriere noch nie beim ersten Highlight der Saison triumphiert hatte, kam danach immer besser ins Spiel. Mit ihrem neunten Ass sorgte die fünfmalige Wimbledonsiegerin für den Satzausgleich - und nahm gleich zu Beginn des Entscheidungsdurchgangs ihrer elf Jahre jüngeren Gegnerin den Aufschlag ab.
Für das Endspiel hat die ehemalige Nummer eins der Welt einen besonderen Wunsch. "Mir wäre nichts lieber, als wenn ich im Endspiel gegen Serena spielen könnte." Die jüngere der beiden Schwestern muss dazu in ihrem Halbfinale Mirjana Lucic-Baroni schlagen.
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