John McEnroe kritisiert Margaret Court wegen ihre beleidigenden Äußerungen

Tennis-Legende John McEnroe hat in seinem Eurosport-Format "Comissioner of Tennis" die Rekord-Grand-Slam-Siegerin Margaret Court für ihre homophoben Aussagen gegenüber der LGBTI-Gemeinde kritisiert. "Die Luftqualität ist in Melbourne nur ein Albtraum, den Tennis-Australien gerade hat. Margaret Court ist ein weiterer", schoß der 60-Jährige gegen Court.

John McEnroe

Fotocredit: Getty Images

24 Mal konnte die Australierin eines der vier größten Tennis-Turniere der Welt für sich entscheiden, 1970 sogar alle vier in einem Jahr. Damit liegt die 70-Jährige Rekordhalterin vor Serena Williams (23 Titel). Doch für McEnroe spielen diese Erfolge keine Rolle mehr, er hängt sich an Courts Aussagen auf:
Doch was sagte sie überhaupt? Transgender-Kinder bezeichnete die Pastorin einer Kirche in Perth Ende des vergangenen Jahres als "Werk des Teufels", und auch ihre homophoben Aussagen schockten die (Tennis-)Welt:
Diese und viele weitere, unter anderem auch rassistische Aussagen, bewogen McEnroe dazu die Frage in den Raum zu werfen: "Was sollen sie (Tennis-Australien Anm. d. Red.) mit ihrer verrückten Tante machen?" Denn seiner Meinung nach war die Einladung des ehemaligen australischen Tennis-Idols, trotz der Distanzierung zu ihrer Person, ein Fehler. Man könne "eine Person und ihrer Erfolge nicht trennen", so der siebenfache Grand-Slam-Champion und bemerkte mit einem Augenzwinkern weiter:
Am Ende appellierte er an die immer noch aktive Serena Williams. "Serena, tue mir den Gefallen: Gewinne noch zwei Grand Slams und dann bist du bei 25", bat der 60-Jährige die US-Amerikanerin inständig:
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