24 Mal konnte die Australierin eines der vier größten Tennis-Turniere der Welt für sich entscheiden, 1970 sogar alle vier in einem Jahr. Damit liegt die 70-Jährige Rekordhalterin vor Serena Williams (23 Titel). Doch für McEnroe spielen diese Erfolge keine Rolle mehr, er hängt sich an Courts Aussagen auf:
Es gibt nur eine Sache, die länger als Margaret Courts Errungenschaften ist; Ihre Liste an beleidigenden und homophoben Äußerungen.
Doch was sagte sie überhaupt? Transgender-Kinder bezeichnete die Pastorin einer Kirche in Perth Ende des vergangenen Jahres als "Werk des Teufels", und auch ihre homophoben Aussagen schockten die (Tennis-)Welt:
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Diese und viele weitere, unter anderem auch rassistische Aussagen, bewogen McEnroe dazu die Frage in den Raum zu werfen: "Was sollen sie (Tennis-Australien Anm. d. Red.) mit ihrer verrückten Tante machen?" Denn seiner Meinung nach war die Einladung des ehemaligen australischen Tennis-Idols, trotz der Distanzierung zu ihrer Person, ein Fehler. Man könne "eine Person und ihrer Erfolge nicht trennen", so der siebenfache Grand-Slam-Champion und bemerkte mit einem Augenzwinkern weiter:
Schaut mich an! Wenn ihr meine sieben Grand-Slam-Erfolge anerkennt, dann was? Dann müsst ihr auch die Tatsache feiern, dass ich die lauteste Stimme in der Geschichte der Tour hatte.
Am Ende appellierte er an die immer noch aktive Serena Williams. "Serena, tue mir den Gefallen: Gewinne noch zwei Grand Slams und dann bist du bei 25", bat der 60-Jährige die US-Amerikanerin inständig:
Dann gehören die Sichtweisen von Margaret Court der Vergangenheit an, da gehören sie auch hin. Dankeschön.
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