Alexander Zverev im Exklusiv-Interview mit Bruder Mischa: "Irgendwo eine enttäuschende Reise"
Alexander Zverev hat bei den Australian Open nicht wie erhofft den Titel gewonnen und reist deshalb enttäuscht aus Melbourne ab. Allerdings habe ihm die Reise nach Australien auch positive Momente beschert, erklärte die 23 Jahre alte deutsche Nummer eins im Tennis im exklusiven Eurosport-Interview mit seinem Bruder Mischa. Für die Zukunft nimmt er aber auch andere in die Pflicht.
Alexander Zverev (r.) im Interview mit Mischa Zverev - Australian Open
Fotocredit: Eurosport
Alexander Zverev hat bei den Australian Open nicht den erhofften Grand-Slam-Titel einfahren können und reist deshalb auch mit gemischten Gefühlen aus Melbourne ab.
Am Sonntag gab er Eurosport in persona seines Bruders Mischa nochmal ein letztes Interview und zog dabei ein Fazit der Wochen "down under".
"Ich fand, ich habe sehr gutes Tennis gezeigt, aber irgendwo war es auch eine enttäuschende Reise für mich", sagte Alex Zverev: "Ich bin jetzt in meiner Karriere dort, wo ich nicht mehr schöne Turniere oder schöne Matches spielen möchte, sondern ich möchte gewinnen. Das habe ich hier leider nicht gemacht."
Zverev war im Viertelfinale in vier Sätzen am späteren Turniersieger Novak Djokovic gescheitert und hatte so sein drittes Grand-Slam-Halbfinale innerhalb eines Jahres knapp verpasst.
Zverev äußert sich ehrgeizig
Er habe inklusive des ATP Cups gezeigt, "dass ich mit den Besten mitspielen und auch gegen die Besten gewinnen kann. Ich nehme deshalb viel Positives mit, aber alles in allem war es enttäuschend, dass ich im Viertelfinale raus bin – obwohl es gegen die Nummer eins der Welt war."
Mit einer besseren Auslosung wäre für ihn vielleicht mehr drin gewesen, meinte der 23-Jährige: "Aber um Turniere zu gewinnen, muss man auch gegen die Besten gewinnen."
Für die Zukunft sieht es Zverev durchaus auch als seine Aufgabe an, "Tennis in Deutschland beliebter zu machen. Angie hat dafür mir ihren Grand-Slam-Siegen in den letzten Jahren sehr viel geleistet. Und ich hoffe, dass die deutschen Jungs jetzt auch was machen können."
Zverev hofft auf Unterstützung
Dazu nahm er auch seine ATP- und Davis-Cup-Mitstreiter Jan-Lennard Struff, Kevin Krawietz und Andreas Mies mit in die Pflicht.
Er selbst hoffe natürlich, "dass ich immer weit kommen werde bei den Grand Slams, aber auch andere wie Struffi und unsere Doppel-Jungs, Kevin und Andi, die schon zwei Grand Slams gewonnen haben, haben damit auch sehr viel zu tun."
Zverev tritt als nächstes mit einer Wildcard beim Turnier in Rotterdam an, ehe er Mitte März in Acapulco bei seinem Lieblingsturnier aufschlägt – dort dann auch gemeinsam mit seinem Bruder Mischa im Doppel.
Das Gelbe vom Ball - der Tennis-Podcast von Eurosport:
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Australian Open : Top Shots Day 14
Quelle: Eurosport
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