"Ich wollte noch eine kleine Geschichte erzählen", erklärte Daniil Medvedev nach dem 5:7, 2:6, 2:6 im Finale gegen Novak Djokovic beim Interview in der Rod Laver Arena.
"Ich habe das erste Mal mit Novak trainiert, da war ich die Nummer 500 oder 600 der Welt. Ich kam damals also nach Monaco, Novak hatte gerade Wimbledon gewonnen und war die Nummer eins der Welt", erinnerte sich Medvedev.
Er habe nicht damit gerechnet, dass Djokovic sich unbedingt mit ihm unterhalten wollte.
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"Der Kerl war Gott für mich", so der Russe. "Ich war sehr schüchtern, aber er hat einfach mit mir gesprochen, Fragen gestellt. Novak war gleich wie ein Freund, das hat mich sehr überrascht."

Djokovic scherzt: Seit zwei, drei Jahren keine Anrufe mehr

Djokovic nahm den Ball gekonnt auf und stellte mit einem Augenzwinkern fest, dass er nun seit zwei, drei Jahren keinen Anruf mehr von Medvedev erhalte, um sich zum Training zu verabreden. "Das sollten wir wieder tun", so der 18-malige Grand-Slam-Turniersieger.

"Du rufst mich nicht mehr an": Djokovic sorgt für Lacher bei Siegerehrung

Ein sehr sympathischer Auftritt der beiden Finalisten, die bislang in der Gunst des Publikums nicht ganz oben standen - aber das könnte sich ja bald ändern ...
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Highlights | Neunter Titel: Djokovic lässt Medvedev keine Chance

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