Nach 2:04 Stunden verwandelte Alexander Zverev gegen den College-Boy seinen zweiten Matchball, nachdem er zuvor kein Break zugelassen hatte.
Beeindruckend: Zverev schlug 42 Winner und leistete sich nur elf vermeidbare Fehler.
"Er ist noch sehr jung, aber sehr gefährlich", sagte der 23 Jahre alte Zverev über seinen gleichalten Gegner, der in der Weltrangliste auf Rang 172 geführt wird: "Ich musste geduldig sein. Der Sieg ist das wichtigste für mich."
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2020 hatte Zverev bei den Australian Open das Halbfinale und bei den US Open das Finale erreicht. Beide Male verlor er gegen Dominic Thiem. 2021 peilt er den Titel an.

Highlights | Zverev brilliert gegen Cressy

Zverev erneut gegen Mannarino

"Das ist das Ziel. Ich bin definitiv nicht der Favorit, aber ich tue alles, um es möglich zu machen", so der Hamburger.
In der dritten Runde von Melbourne trifft der 23-Jährige auf Adrian Mannarino (Frankreich/Nr. 32). Gegen den 32-Jährigen hat Zverev eine Bilanz von 5:0-Siegen.

218 km/h mit dem zweiten Aufschlag! Eiskalter Zverev serviert Ass

Seit den US Open stand man sich bereits dreimal gegenüber (New York, Köln, Paris).
"Es wird lang. Wir werden beide wieder viel rennen, ich werde Krämpfe bekommen, er wird Krämpfe bekommen und ich hoffe, dass er vor mir zusammenbricht", scherzte Zverev im On-Court-Siegerinterview nach dem Cressy-Match: "Normalerweise spielen wir immer vier Stunden. Wenn wir die Night Session spielen, bringt lieber einen Schlafsack mit."
Herren-Einzel: Ergebnisse

Hoppla! Zverev-Gegner schießt Schiedsrichterin ab

Zverev letzter deutscher Spieler in Melbourne

Zverev ist im Herrenfeld der letzte deutsche Profi, nachdem Dominik Koepfer zuvor sein Zweitrundenduell gegen Dominic Thiem klar mit 4:6, 0:6, 2:6 verloren hatte.
Einzige Hoffnungsträgerin bei den Damen ist Mona Barthel, die in der Nacht zum Donnerstag (live bei Eurosport) gegen Karolina Muchova (Tschechien/Nr. 25) spielt.

Intensive Phase: Zverev zweimal Weltklasse, Cressy antwortet "unverschämt"

Zverev hatte gegen Cressy jede Menge Arbeit zu verrichten. Er blieb gegen seinen aufschlagstarken Gegner aber stets ruhig und nutzte seine Chancen konsequent aus. "Ich habe besser gespielt als in der ersten Runde", meinte Zverev bei Eurosport.
"Ich bin beeindruckt von seinem Aufschlag. Er hat schön variiert", sagte Eurosport-Experte Boris Becker: "Sein Gegner war sehr unangenehm, er kam fast bei jedem Ball ans Netz. Aber man hatte nie den Eindruck, als stünde Zverev unter Druck oder Stress. Er hat sein Tempo durchgezogen."

Ein Herz für Tiere: Zverev als Lebensretter für Maulwurfsgrille

Becker lobt Zverevs Aufschlag

Bei 15 Assen leistete sich Zverev nur drei Doppelfehler, brachte insgesamt 71 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld und machte dann in 82 Prozent der Fälle auch den Punkt. Die vier Breakchancen seines Gegners parierte er souverän, selbst nutzte er vier seiner zehn Möglichkeiten.
Eine leichte Bauchmuskelverletzung, die Zverev mit einem großen Pflaster auf der linken Flanke unterm T-Shirt unterstrich, behinderte den Hamburger gegen Cressy, was man aber kaum merkte.

Gutgelaunter Zverev scherzt: "Kevin Hart sollte mich im Film spielen"

"Ich habe mit Schmerzmitteln gespielt und habe mich beim Aufschlag nicht frei gefühlt", berichtete Zverev bei Eurosport: "Ich habe gut serviert, aber doch langsamer. Vielleicht sollte ich das öfter so machen. Ich hoffe einfach, dass es besser wird."
Der Weltranglistensiebte nimmt in Melbourne den nächsten Anlauf auf seinen ersten Grand-Slam-Titel. Im vergangenen Jahr verlor er das Finale der US Open nur denkbar knapp in fünf Sätzen gegen Thiem.
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(mit SID)

Live vom Court: Mischa Zverev gibt exklusive Insights

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