Novak Djokovic bekannte, dass er "Abseits des Platzes ehrlicherweise nicht viel Respekt" für Nick Kyrgios hege.
Der Australier bezeichnete die Nummer eins der Welt daraufhin als "komischen Typen". Die jüngsten Aussagen aus Melbourne reihen sich in eine Fehde ein, welche die beiden Profis seit Langem verbindet.
Aus Sicht des siebenfachen Grand-Slam-Turniersiegers Mats Wilander dürfte Djokovic nun aber bestrebt sein, den Streit - zumindest vorübergehend - beizulegen.
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"Ich denke nicht, dass ihm das Spaß macht. Novak versucht gerade, zum neunten Mal die Australian Open zu gewinnen und zum größten Spieler aller Zeiten zu werden", so der Schwede, der 1983, 1984 und 1988 in Melbourne triumphierte.
Djokovic habe daher "keine Energie" für derartige Scharmützel zu verschwenden.

Wilander: "Kyrgios hat Spaß an der Sache"

Ganz anders sehe die Sache da schon bei Kyrgios aus.
"Man sieht, dass er diesen Clinch genießt. Nick kommt aus einer anderen Generation, in der die sozialen Medien eine Riesenrolle spielen", so der Eurosport-Experte. "Auf den Punkt gebracht: Kyrgios hat Spaß an der Sache, Djokovic will sie schnellstmöglich beenden."
Sportlich läuft es indes ganz gut. Nach Erfolgen gegen Jérémy Chardy und Frances Tiafoe steht der 33-Jährige in der 3. Runde der Australian Open, wo er es mit Taylor Fritz zu tun bekommt. Ein (sportliches) Duell mit Kyrgios könnte es im Halbfinale geben ...
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